Paderborns größtes Einzelgraffiti: Jugend- und Drogenberatungsstelle DROBS wird zum Hingucker
Pulsierendes Herz an der Hauswand

Paderborn (WB/ld). In der Paderborner Innenstadt werden die Häuserzeilen bunter und entwickeln sich zu wahren Hinguckern. Am Mittwoch berät der Kulturausschuss auf Antrag der CDU (Beginn 17 Uhr im Rathaus), ob sich noch weitere öffentliche Wandflächen für Graffitikunst eignen.

Mittwoch, 29.05.2019, 09:00 Uhr
Neuer Hingucker im mittleren Paderquellgebiet: Lukas Michalski, Volker Heisener und Henning Marten Feil haben die Jugend- und Drogenberatungsstelle neu gestaltet. Ihr Kunstwerk zeigt die Pader als Lebensquelle mitten im Herzen der Stadt. Foto: Jörn Hannemann
Neuer Hingucker im mittleren Paderquellgebiet: Lukas Michalski, Volker Heisener und Henning Marten Feil haben die Jugend- und Drogenberatungsstelle neu gestaltet. Ihr Kunstwerk zeigt die Pader als Lebensquelle mitten im Herzen der Stadt. Foto: Jörn Hannemann

Nach der umfangreichen Neugestaltung hat das mittlere Paderquellgebiet, idyllisch zwischen Mühlenstraße und Paderhalle gelegen, einen Hingucker mehr: das größte Graffiti Paderborns.

Über die gesamte Hauswand der Jugend- und Drogenberatungsstelle DROBS zeigt es eine eindrucksvolle Darstellung der Pader als Lebensquelle mitten im Herzen der Stadt. Das Werk stammt von den Künstlern Lukas Michalski, Volker Heisener und Henning Marten Feil, die bereits vor einigen Wochen eine Trafo-Station an der Lippesee-Umflut in Sande neben der B64 gestalteten und dafür viel Lob erhielten. »Das Planen und Vorbereiten nimmt in der Regel die meiste Zeit in Anspruch«, erklärt Lukas Michalski.

Am DROBS wird die Stadt Paderborn gezeigt, die in einem »pulsierenden Herzen lebt«, erklärt der Künstler. Aus dem Herzen entspringt die Pader. Sie fließt in den Vordergrund des Bildes und soll die Lebensquelle Paderborns symbolisieren, die neues Leben schenkt. Michalski: »Wir wollten, dass die Fassade mit dem Ort verschmilzt.« Es sei gar nicht so einfach gewesen, ein passendes Motiv zu finden. Zwei Wochen benötigten Heisener, Michalski und Feil für das eigentliche Kunstwerk. Auftraggeber und Förderer des neuen Graffiti-Projekts im Paderquellgebiet sind das Kulturamt, das Bau- und Umweltdezernat der Stadt, die Paderhalle, das städtische Gebäudemanagement (GMP), die Stadtwerke und der Verein »Freunde der Pader«.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass Wände nicht nur trist und schlicht sein müssen, zeigt nicht weit entfernt ein weiteres Graffiti am Haxthausenhof gegenüber vom Café Röhren. Dort ziert ein Porträt des spanischen Malers Salvador Dali ein Elektrohäuschen, das von Edwin Bormann gestaltet wurde.

Kommentare

Drfwb76  schrieb: 29.05.2019 12:42
Stylish!
Ein spannender Akzent, finde ich sehr gelungen. Das Quellgebiet hat insgesamt eine tolle optische Aufwertung erfahren.
1 Kommentare
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