Sa., 01.06.2019

Zentrale der Stadtbibliothek wird modernisiert und um Flugsimulator Icaros erweitert Zum Abheben in die Bücherei

Die Stadtbibliothek wird modernisiert. Außerdem soll die Computerbibliothek am Standort Rothoborn einziehen. Dafür ist eine achtwöchige Schließung nötig.

Die Stadtbibliothek wird modernisiert. Außerdem soll die Computerbibliothek am Standort Rothoborn einziehen. Dafür ist eine achtwöchige Schließung nötig. Foto: Jörn Hannemann

Von Maike Stahl

Paderborn (WB). Die Stadtbibliothek Paderborn wird modernisiert und umstrukturiert. Das hat Leiterin Katrin Stroth dem Kulturausschuss mitgeteilt. Insgesamt stehen dafür 300.000 Euro zur Verfügung. Ende des Jahres muss die Hauptstelle am Rothoborn allerdings für etwa acht Wochen schließen.

Los geht es in der Kinderbibliothek, wo sich die Nutzer laut Stroth mehr Platz für Kinderwagen, mehr Leseecken und mehr Medien für Erwachsene wünschen. »Die Kinder verweilen hier oft und gerne länger, und in dieser Zeit hätten die Erwachsenen, die sie begleiten, gerne Lesestoff für sich«, sagt Stroth. Deshalb sollen die Medien zu den Themen Erziehungswissenschaft und Pädagogik in die Kinderbibliothek an der Rosenstraße integriert werden.

Die Computerbibliothek soll hingegen mit in die Zentrale am Rothoborn ziehen, wo die Technikangebote zusammengeführt werden und ein eigener Raum für Gaming eingerichtet werden soll. »Durch die erweiterten Öffnungszeiten ist es noch voller geworden in der Computerbibliothek, so dass zum einen die Arbeitsplätze nicht ausreichen und auch die Lautstärke deutlich zugenommen hat«, erläutert Karin Stroth. Die Sport- und Gesundheitsbibliothek soll in die Räume der Computerbibliothek integriert werden. Außerdem will Karin Stroth einen neuen Besuchermagneten anschaffen: einen sogenannten Icaros. »Das ist eine Art Flugsimulator, bei dem die Nutzer mit einer VR-Brille ausgestattet ihre Balance und die Tiefenmuskulatur trainieren können.«

Bevor die neuen Räume genutzt werden können, steht allerdings eine Renovierung an. Unter anderem soll es einen neuen Teppichboden geben, und ein Großteil der aus dem Jahr 1977 stammenden Regale werde ausgetauscht. »In diesem Zuge werden auch die Steckdosen, das Netzwerk, die Deckenverkleidung und die Beleuchtung modernisiert. »Das ist für uns ein großer Schritt nach vorn«, freut sich die Leiterin. Einziger Wermutstropfen sei die damit verbundene, achtwöchige Schließung zum Jahresende. »Wir werden versuchen, das an den anderen Standorten zu kompensieren«, verspricht sie.

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