Do., 18.07.2019

Südstadt: Stadt mietet Räume im Neubau an der Karlstraße Neue Kita bis Sommer 2020

Freuen sich auf gute Zusammenarbeit an der Karlstraße (von links): Olav Engels (Geschäftsführer AMIVV), Petra Erger (Jugendamtsleiterin), Wolfgang Walter (Schuldezernent) und Mark Engels (Geschäftsführer AMIVV).

Freuen sich auf gute Zusammenarbeit an der Karlstraße (von links): Olav Engels (Geschäftsführer AMIVV), Petra Erger (Jugendamtsleiterin), Wolfgang Walter (Schuldezernent) und Mark Engels (Geschäftsführer AMIVV). Foto: Timo Gemmeke

Von Timo Gemmeke

Paderborn (WV). Um dem Bedarf in der Paderborner Südstadt gerecht zu werden, entsteht an der Karlstraße eine neue Kindertagesstätte. Drei Gruppen sollen in dem Neubau Platz finden – und dabei auch die vorhandene Infrastruktur nutzen.

Eigentlich war der Neubau an der Karlstraße ausschließlich für Wohnungen gedacht, Apartments zwischen 32 und großzügigen 117 Quadratmetern. Dann wurden die Bauherren, Olav und Mark Engels, als Geschäftsführer der AMIVV-Vermögensverwaltungsgesellschaft aber von der Stadt Paderborn angesprochen. »Wir wussten, wie schlecht die Kita-Situation in der Südstadt ist«, erzählt Mark Engels. »Also haben wir uns entschieden, das Untergeschoss des Neubaus anderweitig zu nutzen«.

Stadt mietet Räume für 25 Jahre

Auf etwa 550 Quadratmetern entstehen dort derzeit die Räume für eine neue Kita. »Für uns war das natürlich ein gutes Angebot, weil die Lage super ist und der Bedarf auch nicht weniger wird«, sagt Schuldezernent Wolfgang Walter. Für 25 Jahre hat die Stadt Paderborn das Untergeschoss jetzt gemietet – inklusive möglicher Verlängerung.

Drei Gruppen, ausgegliedert aus der Kita »Drei Hasen« an der Geroldstraße, sollen im Neubau Platz finden. Angepasste Gruppen- und Funktionsräume sind beim Innenausbau im Frühjahr 2020 eingeplant; im Hof soll außerdem ein kleiner Spielplatz entstehen. Um vorhandene Infrastruktur zu nutzen, sollen die Kita-Kinder auch in der Mensa der benachbarten Karlschule essen.

»Der Bedarf an Betreuungsplätzen, besonders im U3-Bereich, wird in den kommenden Jahren voraussichtlich nicht zurückgehen«, sagt Jugendamtsleiterin Petra Erger. Auch deswegen sei die Zusammenarbeit sinnvoll. »Geplant ist auch, dass die Räume zu anderen Zwecken, beispielsweise für Schulveranstaltungen, genutzt werden«, ergänzt Schuldezernent Walter.

Kita soll bis Sommer 2020 fertig sein

»Wir investieren in das gesamte Gebäude etwa fünf Millionen Euro«, sagt Mark Engels. Dabei seien die Grundstückskosten nicht eingerechnet, da dieses bereits in Familienbesitz gewesen sei, so Engels.

Laut den Plänen der Stadt soll die Kita an der Karlstraße bis zum Sommer 2020 bezugsfertig sein, so dass zum dann beginnenden Kindergartenjahr die ersten Plätze belegt werden können. »Die Aufträge an die Handwerksfirmen sind vergeben, wir liegen bisher gut im Zeitplan – das ist heutzutage nicht selbstverständlich«, sagt Carsten Philipp vom Architektenbüro PKG, das gemeinsam mit dem Büro »Glahn.Stark« den fünfstöckigen Bau geplant hat und begleitet. Aktuell laufe der Rohbau im zweiten Stockwerk, Erdgeschoss und erstes Stockwerk seien schon abgeschlossen.

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