Sa., 14.09.2019

Biomonitoring zeigt eine höhere Fischdichte und eine bessere Wasserqualität Untersuchung: See und Pader profitieren

Die Paderumflut hat sich ökologisch bisher bewährt.

Die Paderumflut hat sich ökologisch bisher bewährt.

Paderborn (WB/mai). Sowohl die Pader selbst, als auch der Padersee haben schon jetzt von der Umflut profitiert. Das sagte NZO-Geschäftsführer Ralf Kloke im Umweltausschuss der Stadt.

Das Bielefelder Planungsbüro hat ein so genanntes Bio-Monitoring, eine Art ökologische Erfolgskontrolle, durchgeführt. »Oberhalb des Sees leben in der Pader jetzt sechsmal so viel Fische wie vor der Maßnahme«, berichtete Kloke. Im Bereich der Umflut selbst seien es derzeit drei Fische auf zwei Metern Umflut. Der Padersee selbst sei so klar, dass man bis auf den Grund sehen könne, wo sich Teichfaden und Wasserpest angesiedelt hätten, die zu den Wasserpflanzen zählten, die auf eine gute Gewässerqualität schließen lassen.

»Der ökologische Zustand des Sees ist im Moment gut bis sehr gut, auch wenn es im Uferbereich durchaus auch fädige Grünalgen an der Oberfläche gibt.« Allerdings sei der See ein sehr empfindliches Ökosystem, betonte der Fachmann. »Ein Hochwasserüberschlag des nährstoffreichen Paderwassers, kann den jetzigen Zustand verschlechtern.« Wer sich selbst einen Eindruck machen will, findet im Internet weitere Informationen .

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