Fr., 11.10.2019

Elektrik der Freilichtbühne fällt beim Sachverständigen durch Stadt Paderborn verbaut 140 Millionen Euro

140 Millionen Euro will das GMP in den kommenden Jahren verbauen. Unter anderem wird der Durchgang an der Brückengasse aufgewertet und aufgeweitet. Der gelb verkleidete Bereich über dem Durchgang soll entfernt werden.

140 Millionen Euro will das GMP in den kommenden Jahren verbauen. Unter anderem wird der Durchgang an der Brückengasse aufgewertet und aufgeweitet. Der gelb verkleidete Bereich über dem Durchgang soll entfernt werden. Foto: Oliver Schwabe

Von Maike Stahl

Paderborn (WB). 140 Millionen Euro will das Gebäudemanagement Paderborn in den kommenden Jahren verbauen. Das kündigte Betriebsleiter Sören Lühr am Mittwoch dem zuständigen Betriebsausschuss an. Besonders viel Geld werde neben dem Großprojekt neue Stadtverwaltung in Schulen und Kitas fließen. Für 2020 stehen unter anderem folgende Projekte auf der Agenda.

Freilichtbühne

Unerwartet findet sich nun auch die Freilichtbühne mit einer größeren Maßnahme auf der Agenda des GMP. Bei einer Sachverständigenuntersuchung habe sich ergeben, dass die vorhandene Elektroanlage dringend sanierungs- und modernisierungsbedürftig sei. Da das Freilufttheater zudem gerne mehr Platz hätte, sei ein Neubau statt einer Sanierung des Anbaus aus den 1950-er Jahren möglicherweise sinnvoller, erläuterte Jörg Münster vom GMP.

Durchgang Westernmauer

Nachdem die Stadt das ehemalige Savoy in der Brückengasse gekauft hat, soll nun der wenig einladende Durchgang zur Westernmauer zur Wallpassage aufgewertet und das Gebäude für eine sinnvolle Nutzung umgebaut werden. Insbesondere soll der Durchgang aufgeweitet und höher werden, damit eine Sichtbeziehung zwischen den Königsplätzen und der neuen zentralen Busstation an der Westernmauer entsteht.

Feuerwache Süd

Planungskosten will das GMP ebenfalls für den ersten von drei Bauabschnitten zur Erweiterung der Feuerwache Süd in den Haushaltsplan einstellen. 18 Millionen Euro sollen dort investiert werden. Unter anderem ist geplant, eine Lehrrettungswache einzurichten. Freiwillige Feuerwehr und die Atemschutzwerkstatt sollen zudem in einem Neubau auf dem Parkplatz an der Breslauer Straße untergebracht werden. Die wegfallenden Parkplätze sollen durch den Bau einer Parkpalette kompensiert werden. Baubeginn ist laut Sören Lühr allerdings erst in 2021.

Adam-und-Eva-Haus

Der Entwurf für den Umbau des Adam-und-Eva-Hauses sowie des Weinkrügers befindet sich derzeit in der Feinabstimmung. Dort soll, wie mehrfach berichtet, die Stadtbibliothek mit einer Open Library, Besucherarbeitsplätzen und der Verwaltung einziehen. Im Weinkrüger soll es auch weiterhin Gastronomie geben.

Kulturwerkstatt

Für den Umbau der Kulturwerkstatt sind 4,6 Millionen Euro eingeplant . Baubeginn soll etwa in einem Jahr sein. Im ersten Schritt soll dann die Verwaltung in das auf dem Gelände stehende »Pigal«-Haus, in dem zuletzt die gleichnamige Arbeitsloseninitiative untergebracht war, einziehen. Das Gebäude wird dementsprechend zunächst saniert. Dann folgt das Obergeschoss, wo weitere Gruppenräume entstehen und zum Schluss die Säle.

Kitas

Größte Maßnahme ist der Neubau einer viergruppigen Kita am Talleweg in Marienloh für etwa 3,8 Millionen Euro. Für diese werden nach langer Standortsuche in der Politik gerade die Planungsgrundlagen geschaffen. Im kommenden Jahr soll es einen Architektenwettbewerb geben, Baubeginn ist für 2021 vorgesehen.

Die Kita Hinter den Höfen in Wewer soll 2020 im laufenden Betrieb für 2,85 Millionen Euro kernsaniert und erweitert werden. Die Kita Karl-Korthaus in Sande soll um zwei Gruppen und eine Mensa erweitert werden, Kosten- und Zeitrahmen sind allerdings noch offen. Die dreigruppige Kita in der Karlstraße, für die die Stadt Räume im Neubau eines Investors anmietet, soll zum neuen Kindergartenjahr in Betrieb genommen werden.

Schulen

Rund 46 Millionen Euro investiert die Stadt Paderborn in den kommenden Jahren in die städtischen Schulen. Über die bereits vorgestellten und eingeplanten Maßnahmen an den Schulen hinaus werden in den kommenden Jahren allerdings 60 bis 65 zusätzliche Räume für die Offenen Ganztagsgrundschulen benötigt, kündigte Jörg Münster an. »Das wird in der Umsetzung noch sehr spannend.«

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