So., 10.11.2019

Planungswerkstatt aber erst im Laufe des ersten Halbjahres 2020 Rosentor: Stadt plant nun selbst

Am Rosentor soll eine neue Unterführung gebaut werden. Dafür müsste der Bahnübergang komplett geschlossen werden.

Am Rosentor soll eine neue Unterführung gebaut werden. Dafür müsste der Bahnübergang komplett geschlossen werden. Foto: Jörn Hannemann

Paderborn (WB/mai). Die Hoffnung der Stadt, dass sich die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte (AGFS) bei ihrem Workshop am 3. und 4. Dezember mit der Situation am Bahnübergang Rosentor beschäftigt, hat sich zerschlagen.

Das teilte Technische Beigeordnete Claudia Warnecke im Bauausschuss mit. Auf die Aussicht, dass das im Folgeworkshop geschehen könnte, wolle sich die Stadt nun aber nicht mehr verlassen und die Planung für eine neue Unterführung selbst in die Hand nehmen. Dabei sollen vor allem die besonders betroffenen Bürger der Südstadt beteiligt werden.

»Wir wollen eine Planungswerkstatt in einem vergleichbaren Format zusammen mit einem Fachbüro durchführen«, kündigte Warnecke an. Diese solle so schnell wie möglich an den Start gebracht werden. »Realistisch ist wegen der Auftragslage der Büros allerdings erst ein Termin im Laufe des ersten Halbjahres 2020«, sagte Warnecke. Zuletzt hatte Rechtsanwalt Michael Ostermann gegenüber dieser Zeitung beklagt , dass eine schnelle Lösung her müsse und eine komplette Schließung des Bahnübergangs keine Alternative sei.

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