Mo., 02.12.2019

Judith Pirscher folgt Marianne Thomann-Stahl als Regierungspräsidentin Wechsel an der Spitze der Bezirksregierung Detmold

Amtsübergabe in Detmold: Die neue Regierungspräsidentin Judith Pirscher (rechtsi) zusammen mit ihrer Vorgängerin Marianne Thomann-Stahl und NRW-Innenminister Herbert Reul.

Amtsübergabe in Detmold: Die neue Regierungspräsidentin Judith Pirscher (rechtsi) zusammen mit ihrer Vorgängerin Marianne Thomann-Stahl und NRW-Innenminister Herbert Reul.

Detmold (dpa). Die Bezirksregierung Detmold hat eine neue Chefin. Innenminister Herbert Reul (CDU) führte am Montag Judith Pirscher ins Amt ein und verabschiedete Vorgängerin Marianne Thomann-Stahl (beide FDP) als Regierungspräsidentin.

Die 65-jährige Thomann-Stahl stand seit 2005 an der Spitze dieser Mittelbehörde. Die in Dortmund geborene Pirscher (52) ist Juristin und war zuvor seit 2011 Landesrätin beim kommunalen Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Bau- und Liegenschaftsbetrieb). Zum LWL kam sie über Stationen bei der FDP-Landtagsfraktion in Düsseldorf, das NRW-Innenministerium und den Landesdatenschutzbeauftragten.

Beim Festakt zur Amtsübergabe waren Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, s Hochschulen, Kirchen, Kammern, Verbänden und Militär zu Gast.

Die Bezirksregierung Detmold ist als Mittelbehörde zuständig für Bielefeld und die Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke sowie Paderborn.

Lesen Sie hier unser Interview mit Thomann-Stahl vom 17. November: »OWL hat sich großartig entwickelt«.

Stimmen

Herbert Reul: „Mit Judith Pirscher bekommt der Regierungsbezirk Detmold nun eine neue Präsidentin, die bereits über große Erfahrung in Politik und Verwaltung verfügt. Eine Frau, die mit Fleiß, Intelligenz, mit Herzlichkeit, einer offenen Art und Teamgeist ganz sicher viel in Ostwestfalen-Lippe bewegen wird. Sie bringt die besten Voraussetzungen mit, um als Regierungspräsidentin kräftig durchstarten zu können. Ich wünsche ihr dabei Fortune und viel Erfolg.“

Reul:Marianne Thomann-Stahl hat in 14 Jahren als Regierungspräsidentin den Regierungsbezirk geprägt. Durch unermüdlichen Einsatz hat sie die Region nach vorne gebracht, die Digitalisierung vorangetrieben, Schulen modernisiert, die Infrastruktur verbessert. Und nicht zuletzt hat sie durch ihr persönliches Engagement auch gegen Widerstände Krisen gemeistert. Die Menschen in Ostwestfalen-Lippe verdanken ihr viel.“

Paderborns Landrat Manfred Müller, Sprecher der OWL-Landräte und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH, dankte Marianne Thomann-Stahl: „Die Region ist in ihrer Amtszeit weiter zusammengewachsen, hat die Kräfte gebündelt. Marianne Thomann-Stahl sorgte dafür, dass Gelder für Umwelt- und Naturschutz, für die regionale Entwicklung nach OWL flossen. Die Modellregion Digitalisierung, ein starkes, lebens- und liebenswertes OWL mit zu gestalten, waren genau ihr Ding.“

Judith Pirscher: „Die fortschreitende Digitalisierung und der Regionalplan 2035 als ‚Karte der Möglichkeiten‘ das werden sicher die ersten Arbeitsschwerpunkte sein.“ Es sei wichtig, die Lebensqualität der Menschen in Ostwestfalen-Lippe weiter zu verbessern. „Wir werden Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft weiter stärken, so dass die Menschen hier gerne leben – und die Attraktivität der Region national und international noch sichtbarer wird.“

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