Gefährliche Designerdrogen sind wohl auch nach Paderborn vertrieben worden
Polizei warnt vor „Legal Highs“

Paderborn/Aachen (WB). Die Polizei hat im November 2019 in Aachen eine größere Menge sogenannter „Legal Highs“ sichergestellt. Die psychoaktiven Stoffe wurden zuvor auch über das Internet vertrieben, sehr wahrscheinlich auch in die Region Paderborn.

Donnerstag, 09.01.2020, 15:59 Uhr aktualisiert: 09.01.2020, 17:22 Uhr
Eine Packung und ein Beutel sogenannter Legal Highs liegen in einem Labor. Die Packung dieser Legal Highs trägt den Namen „AK-47“ und wird wie alle anderen neuen psychoaktiven Substanzen zu Rauschzwecken konsumiert. Die neuen psychoaktiven Substanzen werden etwa im Internet als legale Rauschmittel verkauft, sind aber alles andere als harmlos.. Foto: dpa
Eine Packung und ein Beutel sogenannter Legal Highs liegen in einem Labor. Die Packung dieser Legal Highs trägt den Namen „AK-47“ und wird wie alle anderen neuen psychoaktiven Substanzen zu Rauschzwecken konsumiert. Die neuen psychoaktiven Substanzen werden etwa im Internet als legale Rauschmittel verkauft, sind aber alles andere als harmlos.. Foto: dpa

Nach Abschluss der Untersuchungen durch das Landeskriminalamt warnt die Aachener Polizei dringend vor der Einnahme der angebotenen Substanzen. Im Rahmen der vom Polizeipräsidium Aachen geführten und noch laufenden Ermittlungen kann in mehreren Fällen eine Todesursache durch Einnahme dieser Stoffe nicht ausgeschlossen werden und ist als wahrscheinlich einzustufen.

Wirkung ist nicht kalkulierbar

Eine genaue chemische Zusammensetzung dieser synthetisch hergestellten Designerdrogen ist für den Konsumenten nicht erkennbar und die Wirkung damit nicht kalkulierbar. Die Plastikverpackungen täuschen durch das auffällige Design über die Gefährlichkeit und Illegalität hinweg und sind häufig versehen mit dem Hinweis „Not For Human Consumption“ (deutsch: nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt.)

Verdacht: „Legal Highs“ aus Aachen nach Paderborn geliefert

Nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz ist der Umgang mit derartigen Substanzen strafbar. Laut der Paderborner Polizei besteht der konkrete Verdacht, dass „Legal Highs“ aus Aachen auch in den Kreis Paderborn geliefert worden sind.

Die Polizei rät: „Sollten Sie ‚Legal Highs‘ oder ähnliche Stoffe zu sich genommen haben, dann begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Aufsicht. Es besteht ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Sollten Ihnen Personen bekannt sein, die diese Stoffe erworben oder konsumiert haben, warnen Sie die Personen oder verständigen Sie unverzüglich Polizei und Rettungsdienste.“

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