Fr., 24.01.2020

Loki und Hopo Pongo mieten sich im Paderborner Stadtmuseum ein Kunst und Kokolores

Sorgte mit viel Energie für gute Stimmung bei der „Zwischenmiete“ im Stadtmuseum: die Paderborner Band Hopo Pongo.

Sorgte mit viel Energie für gute Stimmung bei der „Zwischenmiete“ im Stadtmuseum: die Paderborner Band Hopo Pongo. Foto: Kevin Müller

Von Kevin Müller

Paderborn (WB). „Von den Wohnzimmern der Studierenden in die Wohnzimmer der Stadt“ – unter diesem Motto gastierte am Donnerstagabend die „Zwischenmiete“-Veranstaltungsreihe im Stadtmuseum Paderborn. Bei der mit 150 Besuchern ausverkauften Veranstaltung traten die beiden Paderborner Musikgruppen Loki und Hopo Pongo auf.

Den Abend eröffnete das Musikprojekt Loki des Songwriters und Produzenten Marc Grünhäuser. Gut 45 Minuten spielte die Gruppe neben Titeln aus ihrer im September veröffentlichten EP „The Tales of Antheon the Rabbit“ auch noch namenlose Werke. Mit zarten Streicheinlagen am Cello sowie kräftigen Schlagzeug- und Gitarreneinlagen enthält Lokis Musik neben Indie-Pop- und Synth-Einflüssen auch Sinfonie-ähnliche Elemente.

Im Anschluss an Loki begrüßte Mathea Pittelkow, Sängerin von Hopo Pongo, das Publikum mit den Worten „Wir lieben die Zwischenmiete schon seit ihrer Entstehung“. Schon 2017 spielten sie bei der Premiere vor etwa 70 Leuten in ihrer eigenen WG. Die Gruppe, die erst seit 2017 zusammen Musik macht, besteht neben Pittelkow aus Moritz Holstein (Schlagzeug), Simon Tubbesing (Bass/Synthesizer) und Henry Buttchereit (Bass). Die Band, die sich im Studium kennenlernte, beschreibt sich als „Schwarzes Loch, durch das man in ein Universum aus Kunst und Kokolores geworfen wird“.

Elan der Musiker überträgt sich aufs Publikum

Mit viel Elan spielten Hopo Pongo 60 Minuten lang größtenteils Titel ihrer im Oktober 2019 veröffentlichten EP „I Don’t Like the Sound“, die sich oft durch eine Menge Energie auszeichnen. Das Publikum ließ sich vom harmonischen Zusammenspiel der Musiker anstecken und tanzte mit ihnen zu den Songs, die unter anderem von Indie-Pop und Post-Rock beeinflusst wurden. Zum Abschluss der Zugabe spielte die Gruppe den Titel „I Don’t Like the Sound“, ehe sie sich unter Applaus verabschiedete.

Die Veranstaltungsreihe „Zwischenmiete“ wird seit 2017 halbjährlich vom Kulturamt und Studierenden des Studiengangs „Populäre Musik und Medien“ der Universität Paderborn organisiert. In diesem Jahr bildeten das Stadtmuseum und das Rathaus zum ersten Mal außerhalb von Studenten-WGs die Bühne.

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