Fr., 07.02.2020

FDP nominiert ihr Spitzenpersonal für die Kommunalwahl Alexander Senn will Bürgermeister werden

Der nominierte Bürgermeisterkandidat Alexander Senn (2. von rechts) mit den Vorstandsmitgliedern Simone Lenz (links), Anke Zillmann (rechts) und dem Stadtverbandsvorsitzenden Sascha Pöppe (2. von links).

Der nominierte Bürgermeisterkandidat Alexander Senn (2. von rechts) mit den Vorstandsmitgliedern Simone Lenz (links), Anke Zillmann (rechts) und dem Stadtverbandsvorsitzenden Sascha Pöppe (2. von links). Foto: WB

Paderborn (WB/itz). Die Paderborner FDP wird in den Kampf um den Chefsessel im Paderborner Rathaus einen eigenen Kandidaten entsenden. Am späten Donnerstagabend teilte sie mit, dass Alexander Senn Bürgermeister werden will. Senn ist derzeit Chef der Zwei-Mann-Fraktion im Paderborner Rat.

Die Paderborner Freien Demokraten haben diese Entscheidung in einer erweiterten Vorstandssitzung getroffen. Neben der Nominierung für die Listenplätze 1 bis 20 fiel auch die Entscheidung für den Spitzenkandidaten Sascha Pöppe sowie den Bürgermeisterkandidaten Alexander Senn.

Damit steht nun der vierte Bewerber für das Paderborner Bürgermeisteramt fest. Neben Amtsinhaber Michael Dreier (CDU) haben bereits auch Dr. Klaus Schröder (Grüne) und Elke Süsselbeck (Linke) ihren Hut in den Ring geworfen. SPD, Für Paderborn, FBI und LKR haben sich bislang nicht geäußert.

Erfahrener Kommunalpolitiker

FDP-Stadtverbandsvorsitzender Sascha Pöppe: „Der Vorstand hat heute einstimmig unseren Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Alexander Senn, als Bürgermeisterkandidaten nominiert. Mit Alexander Senn schicken wir einen erfahrenen Kommunalpolitiker mit langjähriger Erfahrung ins Rennen, der in den vergangenen Jahren bewiesen hat, dass eine sachorientierte Politik auch außerhalb der gängigen Denkmuster möglich ist. Ich freue mich, dass sich Alexander Senn zu dieser Kandidatur bereit erklärt hat und damit auch das Thema Freiheit im Bürgermeisterwahlkampf ein Rolle spielen wird.“

Stimme für die Wirtschaft

Alexander Senn: „Das in mich gesetzte Vertrauen ehrt mich und ich freue mich, vorbehaltlich der Zustimmung der Mitglieder auf der Wahlversammlung, auf den anstehenden Wahlkampf für eine freiheitlichere und zukunftsorientierte Politik in Paderborn. In den letzten Jahren habe ich eine klare Vision und Linie, wie sich unsere Stadt weiterentwickeln soll, vermisst. Digitalisierung und Mobilität sind wichtige Themen unserer Zeit, die aber auch ein klares und verständliches Ziel haben müssen. Eine zukunftsfähige Wirtschaft braucht einen Fürsprecher im Rathaus und vor allem Freiheiten sich weiterzuentwickeln und die Freiheit der Paderbornerinnen und Paderborner steigt nicht durch immer neue Vorschriften und Planungen im Rathaus. Hier möchte ich einen Schwerpunkt im Wahlkampf setzen. Wir werden für eine freiheitliche, liberale und weltoffene Politik im Paderborner Rathaus werben. Es gibt eine Alternative zur wirtschafts- und finanzpolitischen Beliebigkeit der CDU und zur angeblichen Alternativlosigkeit linker Bevormundungs- und Verschuldungspolitik. Hier machen wir den Menschen ein Angebot und stellen Vernunft und Augenmaß in den Fokus.“

Zudem nominierten die Vorstandsmitglieder Sascha Pöppe als Spitzenkandidaten der Partei, gefolgt von dem Fraktionsvorsitzenden Alexander Senn, Elke Zinn, Kevin Heetfeld, Klaus Gröbing, Ralf Keller, Wilhelm Grannemann, Anke Zillmann, Simone Lenz und Frank van Koten unter den ersten zehn Reservelistenplätzen.

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