Do., 20.02.2020

53-Jähriger in Paderborn-Schloß Neuhaus von VW Caddy erfasst Fußgänger tödlich verletzt

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Paderborn-Schloß Neuhaus (WB). Auf der Dietrichstraße in Schloß Neuhaus ist am Mittwochabend ein Fußgänger angefahren und tödlich verletzt worden.

Die Unfallstelle befindet sich außerhalb geschlossener Ortschaften zwischen den Einmündungen Kürassierweg und Trakehnerstraße. Gehwege und Straßenbeleuchtung sind nicht vorhanden.

Wie die Polizei mitteilt, fuhr eine 48-jährige VW-Caddy-Fahrerin gegen 18.45 Uhr auf der Dietrichstraße stadtauswärts. Etwa 100 Meter vor der Kreuzung Trakehnerstraße bemerkte sie am linken Fahrbahnrand einen ihr entgegenkommenden Fußgänger, der mit eingeschalteter Taschenlampe unterwegs war und einen Hund ausführte.

Die Autofahrerin verlangsamte ihre Geschwindigkeit und fuhr weit rechts auf der schmalen Straße. Dort ging ein dunkel gekleideter Fußgänger, den die Frau nicht wahrgenommen hatte, in Richtung Trakehnerstraße. Der 53-Jährige wurde vom Caddy erfasst und gegen die Frontscheibe geschleudert.

Dabei erlitt der Mann schwerste Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Die Reanimationsmaßnahmen von Notarzt und Rettungsdienst blieben ohne Erfolg.

Kommentare

Unfallgefahr

Ich bin in Mastbruch Aufgewachsen und habe immer noch meine Wurzeln in Mastbruch nicht weit weg von der Unfallstelle im Westphalenweg das ist nur ca. 300 m von der Unfallstelle entfernt das da mal etwas Passiert war klar. DENN DIESE Straße ist sehr schmal und die Leute sind so Unvernünftig und ziehen sich immer Dunkel Gekleidet an..Trozdem ich auch schon Leute mehrfach darauf hingewiesen habe das man Sie im Dunkeln kaum Wahr nehmen kann. Es wurde auch schon mehrfach Petitionen der Anlieger in der nahen Nachbarschaft die Trakenerstrasse mit einem Tempolimit zu Versehen von 30 kmh die Stets belächelt wurde und im Rathaus spurlos Verschwand ohne Sie zu Berücksichtigen. Weil die Trakenerstrasse zu dem Wanderweg der 3 Seen gehört wäre aber Genau das der Richtige Schritt dieses Tempolimit jetzt dort zu Veranlassen. Um solche Tragischen Tötliche Unfälle in Zukunft zu Verhindern. Und auch manche Autofahrer daran zu hindern mit Hoher Geschwindigkeit weiterhin durch die Trakenerstrasse zu fahren und Kreuzenden Straßen.

Es musste ja irgendwann ein Unfall passieren.....

Eine Straße, welche eigentlich nur von Bauern genutzt werden sollte, wird alltäglich als normaler Verkehrsweg von denen genutzt, die den Weg zu Hauptstraße anscheinend nicht finden. Ob es hell ist oder dunkel, es wird gerast auf Teufel komm raus. Spaziergänger flüchten sich auf den nicht befestigten Seitenstreifen, damit die Autos Platz zum weiterfahren haben. Ich gehe mal davon aus, das die Fahrerin Ortskenntnisse hat, da dieser Weg benutzt wurde. Da ist es nun mal Stockdunkel (spät abends). Wenn man seine Geschwindigkeit den Begebenheiten anpasst, kann man stehen bleiben, wenn es nötig ist. Ein Ausweichen wäre dann nicht nötig. Zu den Fußgängern ..... ja, helle Kleidung kann im Dunkeln Leben retten.

@S. Lütke-Bexten Ihre Aussage ist falsch

Etwa 100 Meter vor der Kreuzung Trakehnerstraße bemerkte sie am linken Fahrbahnrand einen ihr entgegenkommenden Fußgänger, der mit eingeschalteter Taschenlampe unterwegs war und einen Hund ausführte.Also hat die Taschenlampe die Person vor dem Unfall bewahrt.Die Person ohne Taschenlampe Verunfallte und starb .Jeder Unfall mit Personen Schaden ist schrecklich. Normalerweise Kommentiere Ich so etwas nicht aber es sollte richtig gestellt bleiben. Licht im Dunkeln schützt immer. MFG

Es musste ja irgendwann ein Unfall passieren...

Was für ein schrecklicher Unfall! Hoffentlich lernen die Menschen daraus. Ich fahre dort fast täglich her. Ich habe im Dunkeln schon mehrfach total dunkel gekleidete Menschen angesprochen, wie unsichtbar sie dort für Autofahrer sind. Insbesondere wenn von vorne etwas entgegenkommt. Antwort ist immer: "Ich seh ja, wenn ein Auto kommt." Bitte denkt doch an Eure eigene Sicherheit. Es ist dort wirklich STOCKDUNKEL!
Eine Taschenlampe dem Auto entgegenhalten oder auf dem Boden den Lichtschein tanzen lassen, verwirrt mehr, als es hilft.
Nun ist es also passiert... schrecklich!

4 Kommentare

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