Do., 26.03.2020

In Paderborn greift vom 28. März an ein Sonderfahrplan Corona: Padersprinter stellt Fahrplan um

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Paderborn (WB). Wegen des Coronavirus reduziert der Padersprinter in den kommenden Wochen sein Fahrtenangebot. Von Samstag, 28. März, an werden die Linienbusse täglich nach einem Sonderfahrplan fahren.

Dieser orientiert sich am Sonntagsfahrplan, ist aber durch diverse Zusatzfahrten breiter aufgestellt. ”Bei uns hat die Gesundheit unserer Fahrgäste und unseres Personals oberste Priorität. Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe, den öffentlichen Personennahverkehr und damit die Mobilität in Paderborn sicherzustellen”, erklärt Peter Bronnenberg, Geschäftsführer Padersprinter. Mit diesem Sonderfahrplan könne der Verkehrsbetrieb weiterhin ein zuverlässiges Verkehrsangebot für das Stadtgebiet aufrechterhalten und so alle notwendigen und unverzichtbaren Mobilitätsbedürfnisse (z.um Beispiel Fahrten zur Arbeit oder zum Arzt) ermöglichen. Zudem haben die Schulschließungen zu einer rückläufigen Nachfrage im Stadtbusverkehr in Paderborn geführt.

In der Regel 60-Minuten-Takt

Wie sich der Sonderfahrplan auf die verschiedenen Linien des Padersprinter auswirkt, hier im Überblick: Die meisten Linienbusse fahren in der Regel alle 60 Minuten. Im Berufsverkehr ist das Fahrtenangebot morgens und nachmittags zu einem 30-Minuten-Takt verdichtet. Die Erreichbarkeit der Gewerbegebiete in Mönkeloh und im Benhauser Feld ist dabei über Einzelfahrten der Linien 3 und 28 sichergestellt. Außerdem ist die Linie 24, die normalerweise nur sonntags fährt, während der Gültigkeit des Sonderfahrplans täglich im Einsatz. Nicht fahren: Linie 12, 43, 47, 52, 58, 61 sowie die Uni-Linie, deren Start nach aktuellem Stand auf den 14. April verschoben wird. Darüber hinaus gelten weiterhin die Maßnahmen, dass sowohl die Schul- und Nachtbusse als auch die Anruf-Linie 46 in den Haxtergrund bis auf Weiteres eingestellt werden.

Kostenlose Fahrplan-App

Die neuen Abfahrtszeiten finden Fahrgäste schon jetzt in der Fahrplanauskunft auf der Homepage www.padersprinter.de, über die kostenlose Fahrplan-App sowie als PDF-Downloads auf der Sonderseite www.padersprinter.de/coronavirus. Der Padersprinter bittet seine Kunden, sich nicht an den Fahrplänen an den Haltestellen zu orientieren. Diese verlieren vom 28. März an bis auf Weiteres ihre Gültigkeit.

„Tief greifende Fahrplananpassung“

„Eine so tief greifende Fahrplananpassung innerhalb weniger Tage hat es bisher noch nie gegeben und dauert normalerweise Monate”, erklärt Peter Bronnenberg. Daher appelliert der Nahverkehrsbetrieb auch an das Verständnis seiner Fahrgäste, dass im Liniennetz in den nächsten Wochen nicht alles reibungslos sein könnte. Bei Fragen zum Sonderfahrplan können sich Fahrgäste auch telefonisch unter 05251/6997 222 an das Kundencenter des Padersprinter wenden.

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