Unter 880 erreichbar: Existenznöte und Kurzarbeit stehen derzeit im Fokus
Stadt kümmert sich um Fragen der Bürger

Paderborn (itz). Das zentrale telefonische Servicecenter der Stadt Paderborn ist seit der Corona-Pandemie gefragter denn je. Darauf hat Monika Bürger vom Haupt- und Personalamt in der Sitzung des Rates hingewiesen.

Samstag, 11.04.2020, 11:23 Uhr aktualisiert: 11.04.2020, 12:50 Uhr
Zahlreiche Bürger nutzen derzeit das telefonische Servicecenter der Stadt Paderborn. Foto: dpa
Zahlreiche Bürger nutzen derzeit das telefonische Servicecenter der Stadt Paderborn. Foto: dpa

Während sich die Hotline des Kreises vor allem um gesundheitliche Fragen kümmere, übernimmt die Stadt Paderborn alle weiteren Themen. Insbesondere wenn es um Existenznöte von sozial Schwachen, Asylbewerbern oder auch um das Thema Kurzarbeitergeld gehe, sei der Sachverstand gefragt. Pro Jahr absolvierten die Mitarbeiter des Servicecenters 170.000 Anrufe – dabei gehe es um sämtliche Lebensbereiche.

„Wir merken deutlich, dass die Menschen jemanden zum Reden brauchen“, sagte Bürger. Bei sämtlichen Anfragen werde kontrolliert, ob eine Antwort erfolgt sei. Vor diesem Hintergrund lehnte Monika Bürger die von den Grünen geforderte zusätzliche Corona-Hotline ab. Das Angebot bestehe bereits und sei etabliert. Die Service-Nummer ist bei der Stadt Paderborn unter der Rufnummer 05251/88-0 zu erreichen.

Übrigens: Auch die Malteser in Paderborn kümmern sich um Menschen, die einen Gesprächspartner suchen. Der Telefonbesuchsdienst ist erreichbar unter der Rufnummer 05251/7774616 sowie per Mail unter Luong.Weinert-Schuette@malteser.org

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