Paderbornerin scheitert an 1000-Euro-Frage
Kandidatin stolpert über Frischfisch

Paderborn (WB). Mit Sicherheitsabstand, aber ohne Glück: Kerstin Schnelle ist in Günther Jauchs Ratesendung „Wer wird Millonär“ an der 1000-Euro-Frage gescheitert. Am Montagabend wurde die RTL-Sendung, in der sich durch die Corona-Krise bedingt nur einige ganz wenige Gäste im Studio befanden, ausgestrahlt.

Dienstag, 21.04.2020, 10:01 Uhr aktualisiert: 21.04.2020, 10:04 Uhr
Kerstin Schnelle scheiterte in der Sendung „Wer wird Millonär“ an der 1000-Euro-Frage. Foto: Ingo Schmitz
Kerstin Schnelle scheiterte in der Sendung „Wer wird Millonär“ an der 1000-Euro-Frage. Foto: Ingo Schmitz

Als zweite neue Kandidatin des Abends schaffte es die Paderbornerin auf den Ratestuhl. Als klar war, dass sie die Schnellste bei der Qualifikationsfrage war, schlug sie die Hände vor den Kopf. Sie habe nie damit gerechnet, auf den Ratestuhl zu kommen, gestand sie dem Moderator. „Ich habe auch ein bischen Angst“, gestand sie.

Mit dabei war ihre Mutter, die im Studio saß. Eigentlich sollte der Ausflug zu „Wer wird Millionär“ eine Abwechslung vom Corona-Alltag werden. Doch jetzt geriet der Abend für die Paderbornerin zu einem kleinen Abenteuer, das allerdings nicht lange währte. Als Berufsbezeichnung gab Kerstin Schnelle „Head of International Key Account Management“ an. „Ich arbeite im Export. Wir exportiern Kosmetika, Medizinprodukte und Arzneimittel“, verriet sie. Das Unternehmen habe sich unter anderem der Situation angepasst und produziere Desinfektionsmittel, erzählte sie dem Millionen-Publikum.

„Das sind Leute, die ins Risiko gehen“

Bei der 500-Euro-Frage gab es die ersten Probleme. „Was kommt redensartlich meist mit ‚Recht‘ daher? A) Blöd, B) Sinn, C) Un D) Fug.“ Die Kandidatin fand Gefallen an der Antwortmöglichkeit C. „Un-Recht“. Jauch bremste sie aus: Es ginge um eine Redensart, erinnerte er sie. Nach kurzer Zeit meinte er: „Ich habe den Eindruck, dass das mit Ihnen nichts mehr wird.“

Kerstin Schnelle wackelte ordentlich. Jauch erinnerte sie daran, dass sie die Möglichkeit habe mit 300 Euro nach Hause zu gehen. Allerdings wäre sie damit die erste Kandidatin in der Geschichte von WWM. Schließlich entschied sich die Paderbornerin dazu, ihre Mutter zu fragen. Und die empfahl ihr – mit „Fug und Recht“ – Antwortmöglichkeit „D“ auszuwählen.

Nach einigem hin und her hatte Kerstin Schnelle dann doch die 500 Euro sicher. Scheiterte dann aber an der 1000-Euro-Frage. „Was ist nicht nur auf vielen Wochenmärkten, sondern auch in Wörterbüchern zu finden? A) Knusprigbrot, B) Frischfisch, C) Knackigobst oder D) Zartfleisch“.

Kerstin Schnelle kannte den Begriff „Frischfisch“ nicht und entschied sich für die Wortneuschöpfung „Knusprigbrot“. Endstation. Die Paderbornerin musste den Ratestuhl verlassen.

Günther Jauch kommentierte das frühe Aussteigen der Paderbornerin gelassen: „500 Euro sind mehr als nichts.“ Kandidaten, die keine 16.000 Euro mit nach Hause nähmen seien keine Versager, stellte er klar. „Das sind Leute, die ins Risiko gehen und dann auf 500 Euro runterfallen. Das ist so in der Sendung, das ist der Sinn der Sendung und das ist die Würze der Sendung.“

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