Maskenpflicht: Von Montag an wieder Fahrscheinkontrolleure im Einsatz
Padersprinter kündigt Kontrollen an

Paderborn (WB). In den Bussen des Padersprinters wird von diesem Montag an die neu eingeführte Maskenpflicht kontrolliert. Fahrscheinkontrolleure seien dann wieder im Einsatz und würden stichprobenartig prüfen, ob die Fahrgäste einen geeigneten Mund-Nasenschutz tragen, teilte der Padersprinter mit.

Sonntag, 26.04.2020, 18:26 Uhr aktualisiert: 26.04.2020, 19:16 Uhr
Von diesem Montag an soll die Maskenpflicht in den Bussen kontrolliert werden. Foto: Padersprinter Paderborn
Von diesem Montag an soll die Maskenpflicht in den Bussen kontrolliert werden. Foto: Padersprinter Paderborn

Außer einer Maske seien auch ein Schal oder ein Tuch über dem Mund und der Nase geeignet. „Es geht uns nicht um Konfrontation, sondern darum, die Gesundheit unserer Fahrgäste und unseres Personals bestmöglich zu schützen”, erklärt Padersprinter-Geschäftsführer Peter Bronnenberg. Wer keinen Munden-Nasen-Schutz trage, werde auf die neue Regelung hingewiesen. Im Notfall werde auch von dem Recht Gebrauch gemacht, Personen von der Beförderung auszuschließen.

Müssten die Busfahrer in direkten Kundenkontakt treten, würden auch sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Weiterhin bleibe die erste Bustür geschlossen, der Fahrerplatz sei abgesperrt, deswegen verkaufe der Fahrer auch keine Tickets. Da so der Sicherheitsabstand zu Fahrern bewahrt werde, sei es aus Sicht des Padersprinters und des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) nicht notwendig, dass das Fahrpersonal während der Busfahrt einen Mund-Nasenschutz trage. Zudem trügen die regelmäßige Belüftung der Busse, die täglichen Intensivreinigungen in den Bussen sowie die Desinfektion der Haltestangen und der Fahrerarbeitsplätze dazu bei, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Weitere Informationen zur Maskenpflicht finden Fahrgäste des Padersprinter auch online . Alle Informationen zu den Maßnahmen im Regionalverkehr gibt es unter www.fahr-mit.de .

Auch die Nordwestbahn als Betreiber der Sennebahn weist auf die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hin. Damit in den Zügen möglichst viel Abstand zwischen den Fahrgästen gehalten werden könne, wird darum gebeten, Fahrten möglichst außerhalb der Hauptverkehrs­zeiten zu legen, damit in den Stoßzeiten Berufspendler, Schüler und medizinisches Personal die Kapazitäten nutzen könnten. So werde ein Beitrag zum eigenen und zum Schutz aller geleistet. Parallel verweist die Nordwestbahn auf die bestehenden Hygieneregeln wie das Niesen und Husten in die Armbeuge.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Nordwestbahn.

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