Mo., 11.05.2020

Es bleibt bei 597 bestätigten Infektionen im Kreisgebiet Keine neuen Corona-Fälle in Paderborn

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Paderborn (WB). Keine neuen Corona-Infektionsfälle im Kreis Paderborn: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionsfälle beträgt unverändert 597, Stand: 11. Mai, 11 Uhr. 30 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Coronavirusinfektion verstorben.

Die Zahl der Genesenen gegenüber dem Vortag ist ebenfalls unverändert geblieben: 484 Menschen sind wieder gesund, haben also eine COVID-19-Infektion gesund überstanden. Sechs Patienten (Vortag 5) werden im Krankenhaus behandelt, alle befinden sich auf der Intensivstation.

Aktuell sind 83 Menschen im Kreis Paderborn mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Die aktiven Fälle, aufgeschlüsselt nach Orten: Altenbeken 0, Bad Lippspringe 2, Bad Wünnenberg 2, Borchen 2, Büren 5, Delbrück 3, Hövelhof 7, Lichtenau 2, Paderborn 52, Salzkotten 8.

Notfallmechanismus / Inzidenz bzw. Schwellenwert

Die Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden schrittweise gelockert. Sollten die Infektionszahlen wieder steigen, sieht die Bundesregierung einen Notfallmechanismus vor. Dann können auf regionaler Ebene für Kreise bzw. Städte und Gemeinden die Maßnahmen wieder verschärft werden.

Dieser Notfallmechanismus tritt ein, wenn eine Inzidenz (das heißt, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner) in 7 Tagen von 50 überschritten wird. Für den Kreis Paderborn mit seinen 306.890 Einwohnerinnen und Einwohnern ist der Grenzwert von 50 bei einer Zahl von 154 Neuinfizierungen in den vergangenen 7 Tagen erreicht.

In den vergangenen 7 Tagen wurden 12 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem aktuellem Inzidenzwert von 3,9 (Vortag: 3,9).

Sieben-Tage-Inzidenz im Diagramm

Unter www.kreis-paderborn.de/corona sind alle Daten graphisch aufgearbeitet. Ab sofort zeigt die Paderborner Kreisverwaltung auch ein Diagramm, das den Verlauf der Sieben-Tage-Inzidenz zeigt. Im Kreis Paderborn sinkt der Wert seit der 2. Aprilwoche ständig. Am 5. April lag die Inzidenz bei 63. Seitdem sinkt der Wert kontinuierlich unter die kritische Schwelle von 50.

Bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner müsste diese Notbremse in Form von lokalen Beschränkungen gezogen werden, um das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Gesundheitsämter müssen in der Lage sein, alle Kontaktpersonen zu ermitteln, also nach wie vor Infektionsketten vor Ort nachzuverfolgen und zu durchbrechen. Auch Krankenhäuser müssen genügend Kapazitäten haben, um schwere Verläufe behandeln zu können.

 

 

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