Schwerpunktkontrollen im gesamten Kreis Paderborn
Polizei erwischt 108 Temposünder

Paderborn (WB). Am Donnerstag hat die Polizei im Kreis Paderborn bei Geschwindigkeitskontrollen 108 Verstöße festgestellt und geahndet. Trauriger Spitzenreiter war ein Mercedes Sprinter, der knapp 50 Stundenkilometer zu schnell unterwegs war.

Freitag, 31.07.2020, 13:38 Uhr aktualisiert: 31.07.2020, 13:40 Uhr
Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann
Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Von 6.30 bis 14 Uhr waren die Beamtinnen und Beamten mit Lasergeräten und einem Einseitensensor Lichtschrankensystem auf den unfallträchtigsten Strecken des Kreises im Einsatz.

Messstellen waren auf der L 776 bei Büren in Höhe der Eickhoffer Straße und der Ellinghauser Straße, auf der B 64 bei Paderborn-Sande, auf der L 756 zwischen Paderborn-Sennelager und Hövelhof sowie am Knoten B 64/B 1/Salzkottener Straße bei Paderborn eingerichtet. Neben Verwarnungsgeldern für geringere Geschwindigkeitsüberschreitungen mussten auch einige Bußgeldverfahren eingeleitet werden. Davon betroffen war beispielsweise ein 38-jähriger Mercedes-Sprinter-Fahrer der auf der L 776 bei Büren in Richtung Paderborn fuhr. Bei erlaubten 70 Stundenkilometer betrug seine Geschwindigkeit 117 Stundenkilometer. Ihn erwartet ein Bußgeld über 160 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein Monat Fahrverbot.

Ein Monat Fahrverbot

An gleicher Örtlichkeit fuhr ein 21-Jähriger mit einem Toyota 38 Stundenkilometer zu schnell. Ihn erwarten 120 Euro Bußgeld und ein Punkt. Ebenfalls auf der L 776, diesmal in Höhe Salzkotten, fuhr ein 28-jähriger BMW-Fahrer mit 143 Stundenkilometer bei erlaubten 100 Stundenkilometer in Richtung Büren. Ihn erwartet ebenfalls ein Bußgeld über 160 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Eine Auswertung der Verkehrsunfälle außerhalb geschlossener Ortschaften im Kreis Paderborn für den Zeitraum 2014 bis 2019 ergab 14 besonders unfallbelastete Strecken, die sogenannten „Worst 14“. Auf diesen Strecken waren 58 Prozent aller außerhalb geschlossener Ortschaften getöteten Verkehrsteilnehmer sowie 56 Prozent aller außerhalb geschlossener Ortschaften schwer verletzten Verkehrsteilnehmer zu beklagen.

Mit 111 von 406 Verkehrsunfällen mit Personenschäden war nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptunfallursache für gut ein Viertel dieser Unfälle. Daneben ist die gefahrene Geschwindigkeit insbesondere außerorts maßgeblich für die Schwere der Unfallfolgen – unabhängig von der Verursachung.

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