Universität Paderborn: Wissenschaftler arbeiten an Serientauglichkeit von Hybridautos
Forschung für Hybrid-Autos

Paderborn (WB). Wie können wir nachhaltiger leben und die Zukunft auf unserem Planeten gemeinsam gestalten? Darum dreht sich vom 20. bis 26. September die sechste „Europäische Nachhaltigkeitswoche“ (ENW). Mit dabei sind Wissenschaftler der Universität Paderborn, die sich mit nachhaltigem Fahrzeugbau beschäftigen.

Mittwoch, 16.09.2020, 13:00 Uhr aktualisiert: 16.09.2020, 13:54 Uhr
Blick in einen Bereich des „Laboratoriums für Werkstoff- und Fügetechnik“ (LWF) an der Fakultät für Maschinenbau. Foto:
Blick in einen Bereich des „Laboratoriums für Werkstoff- und Fügetechnik“ (LWF) an der Fakultät für Maschinenbau.

Fahrzeuge mit hybriden Bauteilen werden für die Automobilindustrie in Deutschland immer interessanter. Im Fokus stehen gerade Leichtbaustrukturen – zusammengesetzt aus Faserverbund, Kunststoff und Metall.

„Hybridstrukturen aus Faserverbund, Kunststoff und Metall werden bereits im Fahrzeugbau genutzt, um das Karosseriegewicht zu reduzieren und die Crash-sicherheit zu erhöhen. Mit hybriden Bauteilen könnten künftig vermehrt hoch-belastbare multifunktionale Fahrzeugstrukturen geschaffen werden, die Energie und umweltschädliche Emissionen einsparen“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Gerson Meschut.

Ziel: serientaugliche Hybridstrukturen

Obwohl die aus Faserverbund, Kunststoff und Metall bestehenden Hybridstrukturen verschiedene Vorteile gegenüber den klassischen im Fahrzeugbau eingesetzten Materialien wie konventionellem Stahl bieten, sind sie bislang nicht Teil der Serienproduktion, denn es gibt noch zu viele Unwägbarkeiten. Hier setzen die Paderborner Forscher mit ihren Partnern im Forschungsprojekt „Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik“ an. Ihr Ziel: Die Produktion der Hybridstrukturen industriell serientauglich und wettbewerbsfähig machen.

Das auf zweieinhalb Jahre angelegte Projekt „hypro – Ganzheitliche Umsetzung hybrider Bauweisen in die Serienproduktion“ startete im Mai und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 3,3 Millionen Euro gefördert. Beteiligt sind elf deutschlandweite Einrichtungen aus Forschung und Industrie, teilte die Uni Paderborn am Dienstag mit.

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