350 Teilnehmer bei „Fridays for Future“-Demonstration in Paderborn
Im Einsatz fürs Klima

Paderborn (WB/reb). Angeführt von Demonstranten mit einem großen Banner mit der Aufschrift „There is no Planet B“ machte sich der „Fridays for Future“-Demozug im Rahmen einer globalen Protestaktion am Freitag auf den Weg durch die Paderborner Innenstadt. Die nach Schätzungen der Polizei 350 Teilnehmer trafen sich zunächst auf dem Domplatz, um einigen Rednern das Wort zu überlassen. Dann ging es mit Megafon und Plakaten weiter durch die Innenstadt.

Freitag, 25.09.2020, 19:41 Uhr aktualisiert: 26.09.2020, 06:46 Uhr
Angemeldet waren 100 Menschen zur ersten großen Fridays for Future-Demo in Paderborn seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Gekommen sind am Ende 350. „Alle loben unseren Einsatz, aber kaum jemand tut aktiv etwas“, klagen die Veranstalter. Fotos: Jörn Hannemann

Die Erwartungen der Veranstalter wurden bei weitem übertroffen, denn für die Demonstration waren nur 100 Personen angemeldet worden. Trotz der sich wiederholenden Demos fühle sich die Jugend noch nicht ernst genommen. „Die Politik sieht uns, aber redet nicht bewusst über das Problem. Alle loben unseren Einsatz, aber kaum jemand tut aktiv etwas“, sagte die 16-jährige Emelie Sydow von „Fridays for Future“ und Mitorganisatorin der Demo.

Fridays for Future demonstrieren mit 350 Teilnehmern in Paderborner Innenstadt

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Das Problem, nicht ernst genommen zu werden, sahen auch die Redner. So auch Umweltaktivist Tobias Volbert von Greenpeace: „Als Umweltaktivisten stoßen wir immer wieder auf Widerstand. Wir werden belächelt, teils sogar kriminalisiert. Dabei kämpfen wir doch nur für eine bessere Zukunft und für die Umwelt.“ Für diese Worte bekam er Applaus.

Zahlreiche Teilnehmer hielten selbstgemachte Plakate mit Aufschriften wie „Make love, not CO 2 “ oder „Girls just wanna have funktionierende Klimapolitik“ hoch und wollten so ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz setzen.

Auch ein Plakat mit dem aus dem Film „Die Eiskönigin“ bekannten Schneemann Olaf sorgte für Aufsehen, denn es forderte „Rettet Olaf“ und richtete sich so vor allem an die jüngere Generation. Die „Fridays for Future“-Demonstranten fordern unter anderem die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und den Kohleausstieg. Außerdem setzen wir auf Erneuerbare Energie, erläuterte Emelie Sydow.

Außer in Paderborn gab es am Freitag in 450 weiteren deutschen Städten Demonstrationen. Die letzte Protestaktion von „Fridays for Future“ hatte am 11. September stattgefunden. Wann die nächste Demo sein soll, ist noch unklar.

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