Ausstellung zeigt Paderborn als Garnisonsstadt 1813 bis 1945
„Links, zwo, drei, vier“

Paderborn (WB). Das Stadtmuseum macht es möglich: Die in der derzeit aufgrund der Corona-Maßnahmen für Besucher gesperrten Galerie „Bilderbogen“ gezeigte Fotoausstellung des Stadt- und Kreisarchivs Paderborn – „Links, zwo, drei, vier: Paderborn als Garnisonsstadt 1813 bis 1945“ – zieht ins Museum.

Dienstag, 20.10.2020, 03:36 Uhr aktualisiert: 20.10.2020, 06:46 Uhr
Wilhelm Grabe, Leiter des Stadt- und Kreisarchivs (links), sowie Museumsleiter Markus Runte freuen sich darüber, dass die Ausstellung „Links, zwo, drei, vier: Paderborn als Garnisonsstadt 1813 bis 1945“ ab sofort im Stadtmuseum zu sehen ist. Foto:
Wilhelm Grabe, Leiter des Stadt- und Kreisarchivs (links), sowie Museumsleiter Markus Runte freuen sich darüber, dass die Ausstellung „Links, zwo, drei, vier: Paderborn als Garnisonsstadt 1813 bis 1945“ ab sofort im Stadtmuseum zu sehen ist.

Die alljährliche Fotoausstellung des Stadt- und Kreisarchivs in der Liborizeit, stets zu sehen auf dem Bürgermeisterflur der Stadtverwaltung Am Abdinghof, erfreut sich seit 2009 großer Beliebtheit. In diesem Jahr war sie allerdings coronabedingt wie die gesamte Verwaltung nur unter erschwerten Bedingungen zugänglich. Mit dem Umzug ins Stadtmuseum nebenan hat sich dies nun geändert. Ab sofort lockt sie bis auf Weiteres zu den üblichen Öffnungszeiten ins Museum.

„Wir möchten den Besuchern in diesen Zeiten den Besuch dieser sehenswerten Ausstellung ermöglichen und, aufgrund der momentan besseren Möglichkeiten, sie ab sofort im historischen Kreuzgang unseres Stadtmuseums präsentieren“, sagt Leiter Markus Runte.

Die Ausstellung des Stadt- und Kreisarchivs unternimmt einen Parforceritt durch die Paderborner Militärgeschichte von der nachnapoleonischen preußischen Zeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. In den Blick genommen werden nicht nur militärische Einrichtungen wie die Kasernen in Paderborn und Neuhaus, sondern die gesamte militärische Infrastruktur, die Beziehungen zwischen Militär- und Zivilgesellschaft und das soldatische Leben einschließlich der Vorbereitungen auf den Kriegseinsatz, von denen der letzte in die Zerstörung Paderborns mündete. „Damit“, so der Leiter des Stadt- und Kreisarchivs Wilhelm Grabe, „wird nach der Ausstellung über die Briten in Paderborn ein weiteres wichtiges Kapitel der Stadtgeschichte visuell erschlossen.“

Begleitband und Öffnungszeiten

Zur Ausstellung ist ein Begleitband erschienen, Band 14 der Reihe „Paderborn in historischen Fotografien“, erhältlich im Stadtmuseum, im Stadt- und Kreisarchiv, in der Tourist-Information am Marienplatz und im gut sortierten Buchhandel. Das barrierefreie Stadtmuseum hat täglich, außer montags, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Informationen zum Museum gibt es auch auf www.paderborn.de/stadtmuseum.

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