Paderborn: Künstler hoffen auf Umsatz – Besucher sollen Handschuhe mitbringen
Offene Ateliers trotz Corona

Paderborn (WB). Die Offenen Ateliers finden an diesem Wochenende trotz der gestiegenen Infektionszahlen statt. „Wir haben hin und her überlegt, ob wir absagen, aber für die Künstler ist es eine Frage des Überlebens, vielleicht die letzte Chance in diesem Jahr auf ein wenig Unterstützung, ein bisschen Umsatz“, sagte Organisator Wolfgang Brenner am Freitag.

Samstag, 31.10.2020, 01:23 Uhr aktualisiert: 31.10.2020, 02:00 Uhr
Künstler Wolfgang Brenner. Foto: Jörn Hannemann
Künstler Wolfgang Brenner. Foto: Jörn Hannemann

Die Zahl der Teilnehmer habe sich aber unter dem Eindruck der Corona-Pandemie kurzfristig verringert. Demnach machen Norbert Böckmann (Neuenheerse), Sabine Diedrich (Steinheim), Eva Feichtinger als Gast im Atelier Eva Wilcke, Renate Kastner (Wewer), Kornelia Kopriva (Paderborn), das Offene Atelier, Suat Özdemir (Schloß Neuhaus), Stümper und Konsorten (Paderborn) sowie Eva Wilcke nicht mehr mit. Dagegen zieht das Atelier Schulz-Lies eigens für die Offenen Ateliers um und wird in der Musikschule Bachmann, Friedrichstraße 13, in Paderborn zu finden sein. Marcel Zorn (Bosenholz 11 in Salzkotten) nimmt teil, obwohl er in der „Artbox“ mit den Postkarten der beteiligten Akteure nicht aufgeführt ist.

Wolfgang Brenner kündigte an, dass die Radtour ausfällt und die geführten Touren zu Fuß auf vier Personen begrenzt werden. Eine weitere wurde für den Sonntag angesetzt. Freie Plätze gibt es allerdings nicht mehr.

Bei der 19. Auflage der Offenen Ateliers stellen sich Künstlerinnen und Künstler aus Paderborn und Umgebung an diesem Samstag von 15 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr in ihren Ateliers vor. In den Vorjahren nutzten jeweils etwa 3000 Besucher die Chance, sich einen Überblick über das Schaffen zu machen und Werke zu kaufen. Diesmal werden es sicherlich weniger sein. „Die Risikogruppen werden nicht kommen“, glaubt Wolfgang Brenner. Jedes Atelier trage die Verantwortung dafür, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden. Die Besucher bittet Wolfgang Brenner, Einmalhandschuhe mitzubringen für den Fall, dass sie Werke in die Hand nehmen wollen. In allen Ateliers Schutzmasken getragen werden.

Am 1. November endet um 19 Uhr die Ateliervorschau im Kunstverein am Kamp. An der Ausstellung haben sich die an den Offenen Ateliers beteiligten Künstlerinnen und Künstler mit jeweils einem Werk beteiligt. Weitere Informationen zu den Offenen Ateliers gibt es auf der Internetseite www.oa-pb.de.

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