Veränderungen im KFD-Diözesanverband Paderborn
Abschied von verdientem Trio

Paderborn -

Weitreichende Änderungen gibt es im Leitungsteam des Diözesanverbandes Paderborn der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD).

Donnerstag, 14.01.2021, 00:38 Uhr aktualisiert: 14.01.2021, 00:40 Uhr
Die stellvertretenden Vorsitzenden Inge Dahlbüdding-Heintel und Petra Tölle (vorne von links) und Marita Brall (hinten links) vom Leitungsteam des KFD-Diözesanverbands trafen sich im Dezember mit der Diözesanvorsitzenden Katharina Brechmann (hinten rechts) zur offiziellen Verabschiedung.
Die stellvertretenden Vorsitzenden Inge Dahlbüdding-Heintel und Petra Tölle (vorne von links) und Marita Brall (hinten links) vom Leitungsteam des KFD-Diözesanverbands trafen sich im Dezember mit der Diözesanvorsitzenden Katharina Brechmann (hinten rechts) zur offiziellen Verabschiedung. Foto: KFD-Diözesanverband Paderborn

Die Diözesanversammlung im November musste ausfallen. In einer gut vorbereiteten Briefwahl votierten 79 von 87 stimmberechtigten Delegierten aus dem ganzen Bistum für die neuen Leitungsteammitglieder Mechthild Burk aus Spenge (stellvertretende Vorsitzende), Mechthild Wohter aus Soest (Geistliche Begleiterin) und Daniela Marienfeld aus Salzkotten-Thüle (Leitungsteam-Mitglied).

Für weitere vier Jahre bestätigt wurden die Diözesanvorsitzende Katharina Brechmann aus Paderborn, die Diözesanleitungsmitglieder Dorothee Brünger aus Paderborn, Monika Bunsen aus Arnsberg, Dorothea Lüke aus Schloß Holte-Stukenbrock, Marianne Völlmecke aus Menden und Diözesanpräses Roland Schmitz aus Paderborn.

Für drei Frauen endete das Engagement im Diözesanleitungsteam. Inge Dahlbüdding-Heintel aus Hagen prägte zwei Jahrzehnte die ehrenamtliche Arbeit. In den vergangenen zwölf Jahren war sie stellvertretende Diözesanvorsitzende. Petra Tölle aus Lichtenau schied nach acht Jahren aus. Die letzten vier Jahre war sie ebenfalls stellvertretende Diözesanvorsitzende. Marita Brall aus Paderborn-Elsen blickt auf vier Jahre Engagement als Leitungsteam-Mitglied zurück.

Während ihrer langen Zeit im Diözesanleitungsteam haben die drei ausgeschiedenen Mitglieder viel erlebt, wie sie in einem digitalen Interview mit Regina Brucksch, Fachfrau für Öffentlichkeitsarbeit, verrieten. Für Inge Dahlbüdding-Heintel beispielsweise war ein prägendes Erlebnis die mit dem Bistum abgestimmte Beauftragung von inzwischen 150 Geistlichen Begleiterinnen. Aber vor allem die Mitgliederwerbekampagne sei herausragend gewesen. „Unsere Idee, mit einem kfd-Mobil voller Aktions-Materialien durch das Bistum zu fahren, um die Frauen bei der Werbekampagne zu unterstützen, kam super an. Die Kampagne brachte unserem Diözesanverband 7500 neue Frauen. Es hat mich besonders gefreut, dass die Hälfte der Neumitglieder unter 50 Jahre alt waren“, sagt Inge Dahlbüdding-Heintel.

An die Werbekampagne und das 100-jährige Jubiläum des Paderborner Verbandes denkt auch Petra Tölle gerne zurück: „Zu den Höhepunkten gehörte die längste KFD-Tafel der Welt. Das war eine tolle Aktion. Mehr als die Hälfte aller Gruppen im Diözesanverband luden an einem JuniSonntag im Jubiläumsjahr 2015 dazu ein. Dabei konnten wir viele neue Frauen gewinnen.“

Auch Marita Brall konnte aus ihrer Zeit im Leitungsteam des Diözesanverbandes viel für sich persönlich mitnehmen. „Durch das Ehrenamt im Leitungsteam habe ich erkannt, wie wichtig Solidarität unter Frauen ist. Dafür spreche ich mich auch im privaten Umfeld aus. Viele KFD-Stimmen ermöglichen Lobbyarbeit für Frauen. Zusammen geben wir unseren Forderungen Nachdruck“, sagt die Elsenerin.

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