Vorfall in Paderborn – Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung
Verdacht der Polizei: Auffahrunfall provoziert?

Paderborn -

Nach einem Auffahrunfall auf dem Diebesweg ermittelt die Polizei wegen Straßenverkehrsgefährdung gegen einen Autofahrer (49). Es besteht der Verdacht, dass der Mann den Unfall provoziert hat.

Freitag, 05.02.2021, 15:07 Uhr aktualisiert: 05.02.2021, 16:28 Uhr
Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Der 49-Jährige war am Donnerstag gegen 16.55 Uhr mit einem Skoda Kodiaq auf dem Diebesweg von der Detmolder Straße in Richtung Senne unterwegs. Er nutzte den linken von zwei Geradeaus-Fahrstreifen, die nach rund 150 Metern auf eine Fahrspur zusammengeführt werden.

Kurz vor Ende der zweispurigen Strecke beschleunigte der Kodiaq-Fahrer laut Polizei und überholte einen 3er-BMW und einen Audi A3. Vor dem Audi A3 scherte der Skodafahrer ein und machte laut Zeugenaussagen ohne erkennbaren Grund eine Vollbremsung.

Die 58-jährige Audi-Fahrerin und die 29-jährige BMW-Fahrerin bremsten, dennoch kam es zum Auffahrunfall. Der BMW prallte auf das Heck des Audi und dieser wiederum gegen den Skoda. Im Audi zog erlitt die Fahrerin leichte Verletzungen. Sie wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der BMW wurde wegen des starken Frontschadens abgeschleppt. Insgesamt liegt der Sachschaden bei rund 15.000 Euro.

Wegen des Verdachts, dass der Skodafahrer den Auffahrunfall durch sein Fahrverhalten provoziert hat und wegen fahrlässiger Körperverletzung, läuft jetzt ein Strafverfahren gegen ihn.

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