5000 Euro für neues Inventar: Im Paderborn Treffpunkt Ohana sind alle Menschen willkommen
Bürgerstiftung unterstützt queere Jugend

Paderborn -

Ob lesbisch, schwul, bisexuell, trans oder auch hetero, im Paderborner Jugendtreff Ohana, hawaiianisch für „Familie“, sind alle willkommen. Der Treff für die queere Szene in Paderborn bietet Jugendlichen Unterstützung und Hilfe an, ist aber bei vielen Mitbürgern noch relativ unbekannt.

Montag, 19.04.2021, 22:03 Uhr aktualisiert: 19.04.2021, 22:10 Uhr
Bei der Spendenübergabe (von links): Egbert Steinhoff (Vorstand Aids-Hilfe Paderborn), Viola Hellmuth (hauptamtliche Leitung Ohana), Toxy (ehrenamtliche Leitung Ohana) und Elmar Kloke (Vorsitzender Bürgerstiftung Paderborn).
Bei der Spendenübergabe (von links): Egbert Steinhoff (Vorstand Aids-Hilfe Paderborn), Viola Hellmuth (hauptamtliche Leitung Ohana), Toxy (ehrenamtliche Leitung Ohana) und Elmar Kloke (Vorsitzender Bürgerstiftung Paderborn). Foto: Bürgerstiftung Paderborn

Die Bürgerstiftung Paderborn unterstützt diese Arbeit mit einer Spende in Höhe von 5000 Euro. Einen Scheck in dieser Höhe überreichte nun Elmar Kloke, Vorsitzender der Bürgerstiftung Paderborn, bei einem Besuch des Hauses an Viola Hellmuth und ihr ehrenamtliches Team.

Viola Hellmuth leitet seit Anfang 2019 hauptamtlich die queere Jugendgruppe Ohana an der Schulze-Delitzsch-Straße 28, deren Träger die Aids-Hilfe Paderborn ist. Da der Einrichtung für neues Inventar die finanziellen Mittel fehlen, die Anschaffung eines Elektroherdes jedoch dringend benötigt wird, um in Spitzenzeiten für bis zu 40 Jugendliche zu kochen, kommt der Geldsegen der Bürgerstiftung gerade richtig.

Ohana ist nach eigenen Angaben der einzige Treff für lesbisch, schwule, bi-, trans- und intersexuelle Jugendliche im Kreisgebiet. Dort treffen sich zurzeit mehrmals pro Woche bis zu 10 Jugendliche (üblich sind 15 – 50 Jugendliche) zum gemeinsamen Reden, für Freizeitaktivitäten, zum Wohlfühlen und zum Kennenlernen. Ohana bietet eine Art Schutzraum für die jungen Menschen, in welchem sie so sein können, so verstanden und so vorbehaltlos angenommen werden, wie sie sind.

„Das acht Personen starke Leitungsteam um Frau Hellmuth leistet eine ganz wunderbare, wichtige Arbeit für Jugendliche, die nicht unserer sogenannten Norm entsprechen. Diese besonderen Projekte in Paderborn finden bei mir und meinen Vorstandskollegen große Achtung und finanzielle Unterstützung“, so Elmar Kloke.

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