44-Jähriger greift seinen Schwager an: Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung
Paderborner nach Messerattacke in Haft

Paderborn -

Man kann mit einem Messer einen Menschen umbringen, und man kann ihn „nur“ verletzen. Für letzteres hat das Landgericht einen 44-jährigen Paderborner verurteilt, der des versuchten Totschlags angeklagt war. Eine Tötungsabsicht aber konnte das Schwurgericht nicht feststellen – und sah auch beim Opfer einen gewissen Beitrag dazu, dass ein Streit eskalierte. Von Ulrich Pfaff
Montag, 19.04.2021, 18:15 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 19.04.2021, 18:15 Uhr
Das Paderborner Land- und Amtsgericht.
Das Paderborner Land- und Amtsgericht. Foto: Jörn Hannemann
Wie berichtet , stand der 44-Jährige vor Gericht, weil er Anfang November vergangenen Jahres mit einem Küchenmesser auf seinen Schwager eingestochen hatte: Der Stich traf den 35-Jährigen in den linken Oberarm. Die Staatsanwaltschaft klagte den Täter jedoch des versuchten Totschlags an – anhand der Zeugenschilderungen habe die Ehefrau des 35-Jährigen ihn gerade noch rechtzeitig aus der Richtung des Messers reißen können, das sonst seinen Hals hätte treffen können.
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