Tag der offenen Tür bei den Franziskanerinnen in Salzkotten
Über das Leben hinter Klostermauern

Salzkotten (WB/sh). Besucher konnten am Wochenende hinter die Kulissen des Klosters der Franziskanerinnen in Salzkotten blicken. Dort begann der bundesweite »Tag der offenen Klöster« mit einem festlichen Hochamt mit Professor Rüdiger Althaus und anschließender eucharistischer Anbetung.

Dienstag, 24.04.2018, 11:48 Uhr aktualisiert: 24.04.2018, 11:52 Uhr
Standen bei den zahlreichen Hausführungen und Informationsveranstaltungen im Mittelpunkt (von links): Provinzoberin Schwester M. Angela Benoit, Klarissen-Äbtissin Schwester Anna Maria, Laura Küstermeier und Kathrin Oel, die bei der Suche nach der »Klostermaus« behilflich waren, sowie Birte Iwan und Neele Beckmann, die über das MaZ-Programm informierten. Foto: Steines
Standen bei den zahlreichen Hausführungen und Informationsveranstaltungen im Mittelpunkt (von links): Provinzoberin Schwester M. Angela Benoit, Klarissen-Äbtissin Schwester Anna Maria, Laura Küstermeier und Kathrin Oel, die bei der Suche nach der »Klostermaus« behilflich waren, sowie Birte Iwan und Neele Beckmann, die über das MaZ-Programm informierten. Foto: Steines

Interessierte erhielten bei stündlichen Hausführungen einen Einblick in das Klosterleben und in einigen Informationsräumen einen Überblick über das vielschichtige Wirken der Kongregation. »Geborgen im Glauben – nah bei den Menschen« steht seit mehr als 150 Jahren auf den Fahnen des Klosters, deren Schwestern Antworten geben auf die jeweiligen Nöte und Herausforderungen der Zeit. Gemäß dem aufgezeigten Weg ihrer Gründerin Mutter Clara Pfänder wirken Franziskanerinnen heute segensreich in Deutschland, Frankreich, in den Niederlanden und den USA, in Indonesien, Ost-Timor, Brasilien, Malawi, Rumänien sowie im Generalat in Rom.

Mutter Clara Pfänder

Im Oratorium berichtete Schwester M. Carola Thomann per Video aus dem Leben der Ordensgründerin. Dabei zeigte sie, dass der Kulturkampf in den 1870er Jahren die Tätigkeiten der Schwestern, besonders aber ihrer Gründerin erheblich einschränkte. Dabei stand ihr kürzlich herausgegebenes Buch über das Leben von Mutter Clara Pfänder im Mittelpunkt.

Vorgestellt wurde auch das Angebot eines »Missionars auf Zeit«: Junge Menschen aus Deutschland leben und arbeiten dabei für ein Jahr in einem Projekt der Franziskanerinnen Salzkotten im Ausland. Als Missionarinnen und Missionare auf Zeit unterstützen sie die Partner-Projekte unter dem Motto »mitleben, mitbeten und mitarbeiten«. Hierbei handelt es sich oft um Schulprojekte, Internate, Krankenhäuser beziehungsweise Rehabilitationseinrichtungen und Kinderdörfer. Für diesen Informationsraum interessierten sich besonders junge Besucher. Beim offenen Singen – begleitet von Querflöte und Gitarren – erklangen in großer Runde viele Melodien. Bei der Klostermaus-Suche hatten die kleinen Besucher ihren Spaß. Die Klarissen informierten, dass es verschiedene Wege zum gemeinsamen Gott gibt. Und zwischendurch gab es bei Speisen und Getränken reichlich Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

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