Fairer Handel in Salzkotten: erste Stadtschokolade auf dem Markt
Süßer Gruß aus der Sälzerstadt

Salzkotten (WB/sen). Salzkotten können sich Bürger und Besucher jetzt auf der Zunge zergehen lassen. Dabei schmeckt die Stadt, wie der Name vermuten lassen könnte, noch nicht einmal salzig. Vielleicht ein bisschen bitter, eher aber doch süß. Denn die Sälzerstadt zeigt sich jetzt von einer ganz besonderen Schokoladenseite.

Sonntag, 01.07.2018, 01:21 Uhr aktualisiert: 01.07.2018, 15:20 Uhr
Dr. Reinhild Allhoff, Ursula Sommer und Gisela Simon (von links) von der Steuerungsgruppe können den süßen Gruß aus Salzkotten nur empfehlen. Sie haben die neue Stadtschokolade bereits getestet und für lecker befunden. Foto: Besim Mazhiqi
Dr. Reinhild Allhoff, Ursula Sommer und Gisela Simon (von links) von der Steuerungsgruppe können den süßen Gruß aus Salzkotten nur empfehlen. Sie haben die neue Stadtschokolade bereits getestet und für lecker befunden. Foto: Besim Mazhiqi

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe Fair Trade Town des Eine Weltlkadens haben jetzt die erste Salzkottener Stadtschokolade auf den Markt gebracht. »Der süßeste Gruß aus der Stadt«, hat sich Gisela Simon die Schokolade in den Varianten zartschmelzende Vollmilch Pur, edle Zartbitter und Bio bereits schmecken lassen. Der Kakaoanteil beträgt bei der Vollmilch 33 und bei der Zartbitter 70 Prozent. Die Schokolade wurde von der Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der dritten Welt (GEPA) entwickelt. Während die Kakaobohnen für die Vollmilch- und die Zartbitterschokolade in Kamerun geerntet werden, kommen sie für die Bio-Variante aus einer Kooperative in der Dominikanischen Republik.

»Der nachhaltige Anbau der Kakaobohnen und der Fairtrade-Handelsweg, die nach internationalen Fairtrade-Handelskriterien kontrolliert werden, waren uns besonders wichtig«, sagt Gisela Simon. Die Fair-Trade-Prämie gebe den Bauern die Möglichkeit, die Qualität ihrer Ernte weiter zu verbessern. Eine eigene Trocknungsanlage konnte angeschafft werden.

Die Zutaten für die Schokolade würden sorgfältig ausgewählt. »Sie wird nur aus besten Rohstoffen und reiner Kakaobutter hergestellt und enthält keine künstlichen Aromen und Fremdfette«, versichert Gisela Simon. »Die Zertifizierung zur Fairtrade-Town steht wieder an«, erläutert Ursula Sommer die Idee zur Entwicklung der Stadtschokolade, »und dafür müssen verschiedene Aktionen nachgewiesen werden.« Informiert hat sich die Steuerungsgruppe in den Städten Lippstadt und Beverungen, wo es ebenfalls bereits einen städtischen Leckerschmecker gibt.

Unterstützung fand das Team des Eine Weltladens auch bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Salzkotten sowie im Designbüro Hüppmeier, wo das Logo entwickelt wurde. Dabei durfte ein bisschen Salz dann doch nicht fehlen, und so ziert Salzkottens Wahrzeichen, die Saline, mit dem St.-Johannes-Kirchturm im Hintergrund die Schokoladenverpackung. Die Schokolade eignet sich aber nicht nur für den eigenen Verzehr, auch als Mitbringsel und Gruß aus Salzkotten macht die Leckerei eine gute Figur. Für 1,70 sind die Tafeln im Eine Weltladen, im Blumenladen Wippermann, im Hotel Westfälischer Hof und im Bürgerbüro erhältlich. Die Bio-Variante gibt es für 2,30 Euro nur im Terra-Naturkostladen.

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