Do., 08.11.2018

80 Werke aus 17. bis 20. Jahrhundert bei Franziskanerinnen zu sehen Wunderwelt der Ikonenmalerei

Standen im Mittelpunkt der Ikonen-Ausstellung: Schwester M. Alexa Furmaniak, Kunsthistorikerin Dr. Angelika Böttcher und Galerist Karl Eisenlauer (von links).

Standen im Mittelpunkt der Ikonen-Ausstellung: Schwester M. Alexa Furmaniak, Kunsthistorikerin Dr. Angelika Böttcher und Galerist Karl Eisenlauer (von links). Foto: Helmut Steines

Salzkotten (WB/sh). 80 russische und griechische Holzikonen aus dem 17. bis 20. Jahrhundert aus der Galerie Karl Eisenlauer waren am Wochenende im Mutterhaus der Franziskanerinnen Salzkotten zu bewundern.

Bereits zur Eröffnung konnte Schwester M. Alexa Furmaniak rund 100 Besucher begrüßen. Ikonen seien Kult- und Heiligenbilder, die überwiegend in den Ostkirchen, besonders der orthodoxen Kirchen Bestandteil des Glaubens seien. Dabei zitierte sie aus der Ausschreibung der Ausstellung: In der westlichen Welt würde die Ikone in erster Linie als Kunstgegenstand betrachtet. Für die orthodoxe Christenheit sei sie jedoch heiligster Gegenstand ihres praktizierten Glaubens.

Dann hatte die Kunsthistorikerin Dr. Angelika Böttcher das Wort mit ihrem Eröffnungsvortrag »Ikonen – Fenster zum Himmel«. Sie streifte eingehend und informativ die Gesamtheit der Ikonenmalerei von der spätantiken figürlichen Malerei in denen Totenbildnis, Kaiserbildnis und Götterbildnis vorbildgebend waren, bis hin zur heutigen Kunst dieser Bildgestaltung. Anhaltender Beifall der Zuhörer war der anerkennende Lohn für einen tiefen Einblick in die Wunderwelt der Ikonenmalerei.

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