Fr., 19.04.2019

Mutter und zwei Kinder zwischen Salzkotten und Verne schwer verletzt Familienausflug endet tragisch

Der Ausflug einer Familie aus Salzkotten endete am Karfreitag tragisch.

Der Ausflug einer Familie aus Salzkotten endete am Karfreitag tragisch. Foto: Lukas Brekenkamp

Salzkotten (WB). Schlimmer Ausgang eines Radausflugs: Ein Familie aus Salzkotten ist am Karfreitag zwischen Salzkotten und Verne von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden.

Nach ersten Angaben an der Unfallstelle war eine Mutter mit ihren beiden Kindern auf der Verner Straße zwischen Verne und Salzkotten mit dem Fahrrad unterwegs. Ein sechsjähriges Kind fuhr auf einem Kinderrad, die Mutter (37) hatte ein zweites Kind auf einem Kindersitz angeschnallt.

Aus noch unbekannter Ursache wurde die Familie gegen 13.30 Uhr von einem Mercedes erfasst und von der Straße geschleudert. Die Radfahrerin wurden schwer verletzt. Die Kinder wurden mit Rettungswagen in Paderborner Krankenhäuser gebracht, für die Mutter wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Sie wurde nach Bielefeld (Gilead) geflogen. Der Fahrer des Mercedes (28) erlitt einen Schock.

 

Kommentare

Tempo

Als direkter Anwohner muss ich leider feststellen daß das Fehlen der Markierung die Autofahrer dazu verleitet, sich NOCH WENIGER an die 70kmh zu halten!
Bei dem gestrigen, schwachen Verkehrsaufkommen, der guten Witterung und der an sich sehr breiten Straße
verrmute ich Ablenkung durch Handy und Co.

Reicht da eine Markierung?

Frage ist, ob nicht ein Radweg wie Richtung Thüle sinnvoller wäre als eine Markierung. Jedenfalls wäre es sicherer, da Markierungen zwar den Radweg zeigen, aber nicht gewährleisten, das man Abstand hält.

Geht's noch?

Also die Markierungen können da wohl am wenigsten für....

Beinaheunfall

Am letzten Mittwoch hätte es mich beinahe an fast der gleichen Stelle auch erwischt. Ich fuhr gegen 8.30 Uhr mit meinem Fahrrad rechts auf der Verner Straße in Richtung Salzkotten, als mich ein niederländischer LKW überholte. Er fuhr so dicht an mir vorbei, dass ich von dem Luftdruck rechts auf den Schotterstreifen gedrückt wurde. Geistesgegenwärtig sprang ich sofort von Fahrrad ab, denn sonst wäre ich wohl noch vor den Leitpfosten gefahren. Als der LKW-Anhänger an mir vorbeirauschte, sah ich, dass der Abstand des Hängers zu mir kaum mehr als einen halben Meter betrug. Das Abdriften auf den Schotterstreifen war da wohl noch mein Glück.
Hoffentlich passiert jetzt umgehend etwas mit der Markierung. Die Familie tut mir unendlich leid.

Markierung

Ist das dort gewesen wo zur Zeit die Diskussion um die Fahrbahnmarkierung herrscht und die Stadt und Straßen NRW sich um die Zuständigkeit streiten? Herzlichen Glückwunsch. Allen Unfallopfern gute Besserung, vielleicht musste auch hier erst wieder etwas passieren bevor es zu Lösungsorientiertem Handeln kommt.

5 Kommentare

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