Schwere Unfall auf der Verner Straße hat ein Todesopfer gefordert
Mutter stirbt im Krankenhaus

Salzkotten (WB/vah). Nach dem schweren Verkehrsunfall am Karfreitag auf der Verner Straße zwischen Salzkotten und Verne ist eine 37 Jahre alte Mutter gestorben. Ihre sechsjährige Tochter schwebt weiter in Lebensgefahr. Das hat die Polizei mitgeteilt.

Samstag, 20.04.2019, 10:11 Uhr aktualisiert: 20.04.2019, 10:22 Uhr
Nach dem schweren Unfall bei Verne ist die 37-jährige Mutter gestorben. Foto: Lukas Brekenkamp
Nach dem schweren Unfall bei Verne ist die 37-jährige Mutter gestorben. Foto: Lukas Brekenkamp

Die Familie aus Salzkotten war am Karfreitag zwischen Salzkotten und Verne mit dem Rad unterwegs. Die sechsjähriges Tochter fuhr auf einem Kinderrad, die Mutter (37) hatte ein zweites Mädchen (3) auf einem Kindersitz angeschnallt. Die Familie radelte über die Straße, einen Radweg gibt es dort nicht.

Aus noch unbekannter Ursache wurde die Familie gegen 13.30 Uhr von dem Mercedes eines 28-Jährigen erfasst und von der Straße geschleudert. Die Mutter wurden dabei schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber nach Bielefeld geflogen, wo sie später verstarb. Die beiden Kinder kamen mit Rettungswagen in Paderborner Krankenhäuser.

Während die Dreijährige leichter verletzt wurde, musste ihre Schwester wegen schwerer innerer Verletzungen notoperiert werden. Sie wurde anschließend zur weiteren Behandlung mit dem Rettungshubschrauber von Paderborn aus nach Bielefeld geflogen.

Kommentare

briggy  schrieb: 21.04.2019 19:33
Die Markierungen helfen nichts, solange so rücksichtslos gefahren wird.
Einige Kilometer rüber in Richtung Delbrück war am Wochenende 3 mal
schwerer Unfall, Bilanz: Ein Toter, mehrere Schwerverletzte und eine Bikerin
so schwer, dass Christoph 13 zum 4. mal den Kreis Paderborn angeflogen hat
um jemanden in eine Spezialklinik zu fliegen. Ich weiss nicht, was in den Köpfen
der Leute vorgeht, die fahren, als ob sie auf dem Nürburgring wären
Naja  schrieb: 20.04.2019 17:40
Klar, es ist lächerlich, dass da keine Markierungen sind.
Aber die Frage ist doch: Hätten diese was an dem Unfall geändert?
Ich würde mal zu 99% sagen, dass dem nicht so ist - aber solange der Unfallhergang nicht bekanntgegeben wird, ist das eh nur Spekulation.
Markus  schrieb: 20.04.2019 13:07
Fahrbahnmarkierung
Vielleicht kommt ja jetzt mal eine fahrbahnmarkierung dahin

Meine Freundin fährt jeden Tag mit dem Fahrrad da entlang und jedes mal wird sie fast umgefahren
Die Stadt sollte sich schämen das so was über 1 Jahr dauert
Briggy  schrieb: 20.04.2019 11:13
Da macht die Polizei ihre “pass auf“ Aktion, um schwere Unfälle zu verhindern, und schon wieder ist einer passiert und schon wieder mit einer tödlich verletzten Person. Der dritte RTH Einsatz in diesem Jahr. Was bringt also diese Aktion außer das sie die Stadt-bzw Kreiskasse füllt? Das Verhalten im Straßenverkehr wohl nicht, da nimmt die Rücksichtslosigkeit immer mehr zu. Vor den neu aufgestellten Radarfallen endet das Rasen in einer Vollbremsung auf der Überholspur um nicht geblitzt zu werden.
4 Kommentare
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