Do., 08.08.2019

Salzkottener Franziskanerinnen engagieren sich seit 25 Jahren in Rumänien Not der Menschen gelindert

Die Kommunität der Franziskanerinnen Salzkotten in Rumänien – heute ansässig in Caransebes und in Temeswar – hat ihr 25-jähriges Bestehen mit einer heiligen Messe gefeiert.

Die Kommunität der Franziskanerinnen Salzkotten in Rumänien – heute ansässig in Caransebes und in Temeswar – hat ihr 25-jähriges Bestehen mit einer heiligen Messe gefeiert.

Salzkotten (WB). Seit 25 Jahren engagieren sich die Salzkottener Franziskanerinnen in Rumänien. Die Not der Menschen führte die Schwestern nach Caransebes. Jetzt hat die Kommunität der Franziskanerinnen Salzkotten 25-jähriges Jubiläum ihrer Tätigkeit in Rumänien gefeiert.

Ausgehend von dem kleinen Kloster in Caransebes im Banat, helfen deutsche und rumänische Schwestern gemeinsam dort, wo die Not am größten ist. Ihre Sorge gilt besonders den Kindern, armen Familien sowie den alten und kranken Menschen. Mit der Pfarrgemeinde in Caransebes feierten sie jetzt das Jubiläum ihrer Gemeinschaft mit einer heiligen Messe in der Pfarrkirche und anschließender Begegnung.

Dabei machten Schwester M. Hiltrud Wacker und Schwester Mariana Mutiu eine kleine Zeitreise von den Anfängen bis zur Gegenwart. Nachdem in Deutschland Anfang der 1990er Jahre über die Not der Menschen in Rumänien berichtet wurde, gingen 1991 Franziskanerinnen aus Salzkotten nach Caransebes und halfen dort in pastoralen und caritativen Diensten. Dabei wurden sie von den Mitgliedern der örtlichen Pfarrgemeinde und durch die Caritas unterstützt.

Es gab aber auch rumänische Frauen, die den Wunsch äußerten, selbst Franziskanerin zu werden. 1994 wurde offiziell eine Kommunität der Franziskanerinnen FCJM in Caransebes eröffnet. Heute leben sieben Schwestern dort und in Temeswar. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind der Kindergarten St. Ursula in Caransebes für Kinder aus sozial schwachen Familien sowie eine Sozialstation, das Angebot von Schulspeisungen und pastorale Dienste. Schwester M. Hiltrud und Schwester Mariana dankten den Schwestern, »die damals den Mut hatten, zu beginnen«. Ebenso dankten sie den Priestern, die sie begleitet und ermutigt hätten, sowie den Gemeindemitgliedern.

In seiner Predigt hob Pfarrer Marin Maties die Bedeutung der Schwestern in der Pfarrgemeinde hervor. Er schätze die spirituellen Aktivitäten der Schwestern nicht nur in Caransebes, sondern auch auf der Ebene der Diözese, die dazu beitragen würden, dass das spirituelle Leben wieder mehr lebendig werde. Bei einer Feier im Pfarrsaal in Caransebes dankten viele Gemeindemitglieder den Schwestern mit einer Blume oder mit einem Blumenstrauß. Die Schwestern dankten ihrerseits den Sponsoren und Spendern, ohne die sich ihre Mission nicht in dieser Weise entwickelt hätte.

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