Bauern-Demo in Salzkotten: Landwirte entzünden in Salzkotten Mahnfeuer
Flammender Appell an der Dreckburg

Salzkotten (WB/jhan). Nach den großen Trecker-Konvois in den vergangenen Wochen in OWL und Berlin haben Landwirte aus dem Kreis Paderborn ihre Proteste am Dienstagabend mit einem Mahnfeuer in Salzkotten fortgesetzt.

Dienstag, 10.12.2019, 21:05 Uhr aktualisiert: 10.12.2019, 21:56 Uhr
Mit mehr als 110 Treckern fuhren die heimischen Landwirte von Salzkotten und den Ortsteilen an der Dreckburg vor, wo sie mehrere Mahnfeuer entzündeten. Foto: Jörn Hannemann
Mit mehr als 110 Treckern fuhren die heimischen Landwirte von Salzkotten und den Ortsteilen an der Dreckburg vor, wo sie mehrere Mahnfeuer entzündeten. Foto: Jörn Hannemann

Mit Trecker-Konvoi und Mahnfeuer: Landwirte demonstrieren an der Dreckburg

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Mehr als 110 Landwirte aus dem Stadtgebiet Salzkotten entzündeten nach Einbruch der Dunkelheit an der Dreckburg ein Feuer, um auf ihre schwierige Situation aufmerksam zu machen. Es geht um ihre Existenz, sagen sie. Zuvor waren die Teilnehmer mit einer Trecker-Sternfahrt aus Salzkotten und den neun Ortsteilen zur Dreckburg gekommen.

Mehr als eine halbe Stunde lang dauerte die Auffahrt der schweren Zugmaschinen auf dem Feld in Sichtweite zur B1 und gaben ein imposantes Bild ab. „Liebe Verbraucher, ich bin noch da. Rede bitte mit mir, nicht über mich.“ und „No Farmers. No Food. No Future.“ war auf Plakaten an den Traktoren zu lesen.

Landwirte kritisieren widersinniges Kaufverhalten

Ihre Forderung: Die Höfe dürften nicht in einer „irrsinnigen Auflagenflut“ und der geplanten Düngeverordnung untergehen. Außerdem kritisierten die Landwirte mit dem Protest in der Adventszeit das widersinnige Kaufverhalten vieler Menschen. „Vor dem Geschäft und quasi in jeder Umfrage setzen viele Kunden auf Tierwohl und Bio-Landwirtschaft. Im Einkaufswagen landet dann aber doch nur billige Ware. Dieses Verhalten ist inkonsequent und absurd und muss ein Ende haben“, so ein Landwirt

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