Salzkottener SPD beantragt Fortführung des Spielplatzkonzeptes
Plätze für Generationen

Salzkotten (WB). Die Salzkottener SPD-Fraktion hat beantragt, das Spielplatzentwicklungskonzept der Stadt Salzkotten weiterzuführen und zu konkretisieren. Dafür sollen im Fachausschuss der aktuelle Stand der Spielplatzgestaltung vorgestellt und der Entwicklungsplan um die Komponente „Bewegungs- und Aufenthaltsflächen“ für Senioren erweitert werden. Das hat der Fraktionsvorsitzende Michael Sprink jetzt mitgeteilt.

Dienstag, 28.04.2020, 22:34 Uhr aktualisiert: 28.04.2020, 22:40 Uhr
Noch sind die Spielplätze gesperrt wie hier im Bereich Behne/Papenbrede. Diesen Spielplatz in der Kernstadt hält die Salzkottener SPD für ein gelungenes Beispiel der Gestaltung. Foto: Hannemann
Noch sind die Spielplätze gesperrt wie hier im Bereich Behne/Papenbrede. Diesen Spielplatz in der Kernstadt hält die Salzkottener SPD für ein gelungenes Beispiel der Gestaltung. Foto: Hannemann

Um einige Spielplatzflächen in Mehrgenerationenflächen umzugestalten, sollten nach Auffassung der Sozialdemokraten externe Experten einbezogen werden. Hierzu könne nochmals Kontakt zu Hochschulen aufgenommen werden. Die Weiterentwicklung der städtischen Spielplätze sei für die Attraktivität der Stadt Salzkotten für Familien ein bedeutsames Thema. In den vergangenen Jahren seien auf Antrag der SPD viele der Spielplätze in Salzkotten erneuert und moderneren Anforderungen angepasst worden, so Michael Sprink. Dennoch seien mancherorts noch deutliche Unterschiede zwischen der Gestaltung der Spielplätze in den Neubaugebieten und den älteren Stadtvierteln zu erkennen. Hier sei weiterer Handlungsbedarf gegeben.

Ein besonders gelungenes Beispiel sei der Spielplatz im Bereich der Behne/Papenbrede. „Uns geht es bei dem Antrag darum, dass die zukünftigen Gestaltungen noch ideenreicher geplant und vor allem breiter aufgestellt werden. Darüber hinaus finden wir die Öffnung und Gestaltung in einer generationsübergreifenden Form sehr sinnvoll. Wir sind fest davon überzeugt, dass davon alle Nutzer profitieren können“, erläutert Michael Sprink.

Aus der Perspektive der SPD können sich Spielflächen für Kinder und Bewegungs- und Aufenthaltsflächen für Senioren sehr gut ergänzen und zu einem guten Miteinander der Generationen beitragen, meint Michael Sprink. Durch die Einbeziehung des Mehrgenerationenaspektes könne es aus Sicht der SPD auch einfacher werden, eine entsprechende externe Fachkraft für dieses Projekt zu gewinnen, etwa über eine Masterarbeit. Da aufgrund der aktuellen Situation die Spielplätze geschlossen seien, schlägt die SPD vor, mit den weiteren Pflegemaßnahmen idealer Weise kurzfristig zu beginnen.

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