Höxter/Paderborn Opfer zweiter Klasse

Ihre Tochter wurde ermordet: Sigrid Kamisch reiste immer auf eigene Kosten aus Berlin zum Prozess nach Paderborn. Foto: Besim Mazhiqi/Archiv

Ihre Tochter wurde ermordet: Sigrid Kamisch reiste immer auf eigene Kosten aus Berlin zum Bosseborn-Prozess nach Paderborn. Der Staat unterstützt einige ausgewählte Nebenkläger mit Geld. Die große Masse geht leer aus. mehr...

Peter Wüller (rechts), der Verteidiger von Angelika Wagener (Zweite von rechts), legte Revison ein. Foto: dpa

Höxter/Paderborn Anwalt von Angelika Wagener legt Revision gegen Urteil ein

Nach dem »Horror-Haus«-Prozess ist lediglich das Urteil gegen Wilfried Wagener (48) rechtskräftig geworden. Der Anwalt von Angelika Wagener hat dagegen Revision eingelegt. mehr...


60 Verhandlungstage lang führte Bernd Emminghaus den Prozess. Jetzt geht er in Pension. Foto: meierpress

Höxter/Paderborn Bernd Emminghaus: »Das ist mir sehr nahegegangen«

Dass Richter sich nach der Urteilsverkündung zu ihrem Prozess äußern, kommt eigentlich nicht vor. Dass Bernd Emminghaus es trotzdem tut, mag daran liegen, dass der »Horror-Haus«-Prozess sein längster und letzter war. Mit Video: mehr...


Anwalt Peter Wüller, der zusammen mit Alexander Strato die Angeklagte Angelika Wagener verteidigt hatte, erklärte am Freitag nach der Urteilsverkündung, dass seine Mandantin auf eine Revision verzichten werde. »Sie ist happy mit dem Urteil.« Foto: meierpress

Paderborn/Höxter Eine Frage bleibt offen

Angelika Wagener (49) fiel ihrem Verteidiger vor Freude um den Hals, als sie das Urteil hörte: 13 Jahre Gefängnis für sie, elf Jahre und Unterbringung in der Psychiatrie für Ex-Mann Wilfried (48). Mit Video: mehr...


Das Urteil im »Horror-Haus«-Prozess ist gefallen. Foto: dpa

Kommentar zum »Horror-Haus«-Prozess Ein gutes Urteil?

Sie quälten zwei Frauen, bis die tot waren – und müssen nicht lebenslang ins Gefängnis?Das Urteil gegen die beiden Angeklagten im »Horror-Haus«-Prozess hat manchen Zuschauer den Kopf schütteln lassen. mehr...


Urteile im Bosseborn-Prozess gesprochen - Angeklagter wird in psychiatrischer Einrichtung untergebracht - mit Video: Bosseborn-Urteil: 13 Jahre Haf...

Paderborn/Höxter Bosseborn-Urteil: 13 Jahre Haft für Angelika W., elf Jahre für Wilfried W.

Im Mordprozess um das sogenannte Horrorhaus von Höxter hat das Landgericht Paderborn ein Urteil gefällt. Angelika W. muss wegen Mordes durch Unterlassen für 13 Jahre ins Gefängnis, Wilfried W. für elf Jahre. Er wird zudem in der Psychiatrie untergebracht. Mit Video: mehr...


Wilfried W. mit seinen Anwälten. Foto: Oliver Schwabe/Archiv

Höxter/Paderborn Bezeichnung als »Bestie«: Einstweilige Verfügung abgelehnt

Der Axel-Springer-Verlag hatte den Angeklagten im »Horror-Haus«-Prozess von Höxter-Bosseborn, Wilfried W., als »Bestie« bezeichnet. Dagegen hatte sich der Angeklagte gewehrt. mehr...


Angelika W. stand am Freitag im Mittelpunkt des vorletzten Verhandlungstages. Ihr »letztes Wort«, für das sie eigentlich mehrere Stunden vorgesehen hatte, kürzte sie auf Anraten ihres Verteidigers Peter Wüller. Foto: Besim Mazhiqi

Paderborn/Höxter Viel Selbstmitleid

Mehr als eine Stunde hörte Sigrid Kamisch (77) der Angeklagten zu. Doch die fand kein Wort der Reue und zeigte auch kein Mitleid. Schließlich stand Sigrid Kamisch auf und verließ mit den anderen Nebenklägern schweigend den Gerichtssaal. Mit Videos: mehr...


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