Europaweiter Planungswettbewerb »Landesgartenschau 2023« ist gestartet worden
LGS: Visionen für Wall und Promenade

Höxter (WB/rob). Jetzt wird es ernst. Europaweit machen sich Planer und Architekten Gedanken über die Gestaltung der Landesgartenschau 2023. Wie kann man den Wall umgestalten? Welche Entwürfe werten die Weserpromenade auf?

Dienstag, 24.09.2019, 17:25 Uhr
Auch Corvey wird in den Umgestaltungsprozess mit einbezogen: Hier eine Handskizze eines naturnah umgestalteten Weserufers im Weserbogen am Welterbe. Grafik: UIH Planungsbüro

Die Gartenschauverantwortlichen berichten, dass der Planungswettbewerb für die LGS 2023 jetzt gestartet worden ist. Diese Wettbewerbsphase ist für die Neugestaltung entscheidend: Bis Ende Januar 2020 können sich Landschaftsarchitekten aus ganz Europa mit ihren Entwürfen für die Landesgartenschau bewerben. Aufgabe der Landschaftsplaner ist es, die 35 Hektar großen Grünflächen, Parks und Promenaden entlang des Walls und der Weser im Detail neu zu gestalten.

Das Konzept soll auch nach der Landesgartenschau im Herbst 2023 dauerhaft Bestandteil der öffentlichen Flächen und des Freizeit- und Erholungsangebots der Stadt Höxter sein. Zweck des Wettbewerbs ist es, unterschiedliche Lösungsvorschläge zu erhalten und einen geeigneten Landschaftsarchitekten als Auftragnehmer zu finden.

Bewerben können sich für das Millionenprojekt Landschaftsarchitekten aus allen europäischen Staaten. »Wir möchten vor allem auch kleine Büros dazu ermutigen, Bewerbergemeinschaften zu bilden und ihre Entwürfe einzusenden«, sagt Landesgartenschau-Geschäftsführerin Claudia Koch. »Der Wettbewerb ist für alle offen.« Der Siegerentwurf wird voraussichtlich Ende Februar 2020 gewählt. Die Jury besteht aus zahlreichen Sachverständigen sowie Experten, die mit der Landwirtschaftsarchitektur und den örtlichen Begebenheiten vertraut sind. Unter anderem ist auch die hiesige Technische Hochschule OWL in der Jury vertreten.

Die Gartenschau soll ein Motor für andere Baumaßnahmen sein und kann positive Effekte sogar auf städtebauliche Aufgaben haben. Der Dreiklang Weser, Altstadt und Corvey hat Potenzial. Dazu gehören das echte Zusammenwachsen von Stadt und Corvey mit der Weserpromenade als Verbindung und die Einbindung der Ortschaften. Für heimische Firmen ist die Umsetzung der botanischen Bauaufgaben und die Anlage von Parkplatzflächen im Vorfeld der LGS interessant.

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