Lügde Ein Blick in den Abgrund: Landtag debattiert über Kindesmissbrauch

Symbolbild Foto: dpa

Die personelle und technische Aufrüstung der Polizei in Nordrhein-Westfalen reicht aus Sicht von SPD und Grünen im Kampf gegen Kindesmissbrauch nicht aus. mehr...

Der Campingwagen in Lügde. Foto: dpa

Lügde Missbrauchsfall Lügde: Ordnungsgeld beantragt

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss des NRW-Landtags hat entschieden, für die Mitarbeiterinnen des Jugendamts des Landkreises Hameln-Pyrmont Ordnungsgeld und Ordnungshaft zu beantragen. mehr...


Februar 2019: Auf dem Campingplatz Eichwald steht ein versiegelter Campingwagen. Foto: Guido Kirchner/dpa

NRW Missbrauchsfall Lügde: Sagen Zeugen nicht aus?

Im Missbrauchsfall von Lügde (Kreis Lippe) sind die Täter zwar verurteilt, viele Fragen nach der Verantwortung der Behörden aber noch unbeantwortet. Und einiges spricht dafür, dass sich daran wenig ändern wird. mehr...


Sozialpädagogen haben jetzt im Untersuchungsausschuss ausgesagt. Die Unterbringung auf dem Campingplatz sei „irritierend“ gewesen, aufgrund des Auftretens des Hauptverdächtigen hätten sie aber keinen Verdacht geschöpft. Foto: Althoff

Lügde Lügde: Familienhelfer schöpften keinen Verdacht

Im massenhaften Missbrauchsfall auf einem Campingplatz in Lügde haben zwei Familienhelfer bei Besuchen des Pflegekinds und des später verurteilten Ziehvaters keinen Verdacht geschöpft. Das geht aus Aussagen von zwei Sozialpädagogen des Sozialwerks Sauerland im parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Düsseldorfer Landtags hervor. mehr...


Hier ließen Jugendämter ein Pflegekind wohnen. Hinweise auf Missbrauch sollen sie abgeblockt haben. Foto: Althoff

Lügde Aussage gegen Aussage im Missbrauchsfall Lügde

Ein leitender Jugendamtsmitarbeiter des Kreises Lippe steht im Verdacht, 2016 Nachforschungen gegen Andreas V. verhindert zu haben – den Haupttäter im Missbrauchsfall Lügde, der 2019 wegen hundertfacher Vergewaltigung seiner Pflegetochter und anderer Mädchen verurteilt wurde. mehr...


Der Untersuchungsausschuss des Landtages hat am Montag die Aussage einer Mitarbeiterin des Jobcenters Blomberg zum Fall Lügde gehört. Foto: dpa

Nordrhein-Westfalen „Büroleiter bedrohte mich”

Eine Mitarbeiterin des Jobcenters Blomberg hat am Montag als Zeugin im Untersuchungsausschuss des Landtags zum massenhaften Kindesmissbrauch auf dem Campingplatz „Eichwald“ in Lügde ausgesagt. mehr...


NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). Foto: dpa

Missbrauchsfall Lügde Die Lehren aus Lügde

Die Lektion ist gelernt: Es war vielleicht die schmerzlichste Erkenntnis, dass die Polizei in NRW beim Umgang mit Verdachtsfällen auf sexuellen Kindesmissbrauch in den vergangenen Jahren vielfach überfordert war. mehr...


Das Kreishaus des niedersächsischen Landkreises Hameln-Pyrmont. Foto: Peter Steffen/dpa

Kommentar zum Missbrauchsfall Lügde Alles halb so schlimm?

Dass im Fall Lügde alle Mitarbeiter des Jugendamts Hameln-Pyrmont davonkommen – wer soll das verstehen? Die Staatsanwaltschaft sendet mit der Verfahrenseinstellung das Signal: War alles nicht so schlimm. Doch, das war es! mehr...


Hier wuchs die Pflegetochter von Andreas V. auf. Der Sexualstraftäter wurde im September zu 13 Jahren Haft verurteilt. Foto: Althoff

Detmold/Lügde Missbrauchsfall Lügde: 14 Verfahren eingestellt

Im Missbrauchsfall Lügde hat die Staatsanwaltschaft Detmold die Ermittlungsverfahren gegen zwei Polizeibeamte, sechs Mitarbeiter des Jugendamts Hameln/Pyrmont, eine Mitarbeiterin des Jugendamts Lippe, vier Familienhelfer sowie den unbekannten Dieb von 155 CDs und DVDs eingestellt. mehr...


Eine Polizeiabsperrung der Parzelle auf dem Campingplatz Eichwald in Lügde. Foto: Christian Althoff/Archiv

Lügde/Northeim/Bielefeld Weitere Festnahme im Fall Lügde

Ein 48-jähriger Mann aus Niedersachsen steht im Verdacht, sexuellen Missbrauch an Kindern begangen zu haben. Nach Informationen mehrerer Medien soll der Verdächtige mit Andreas V. befreundet gewesen sein, einem der verurteilten Haupttäter vom Campingplatz in Lügde. mehr...


Der Missbrauchsfall auf dem Campingplatz in Lügde: Ein Zeuge, der dem Haupttäter Andreas V. begegnet ist, hat am Freitag vor dem Untersuchungsausschuss im NRW-Landtag dementiert, dass die missbrauchte Pflegetochter in verwahrloste Zustände gegeben worden sei. Foto: Christian Althoff

NRW Missbrauch in Lügde: Aussagen offenbaren Kette des Versagens

Ein arbeitsloser und alleinstehender Camper wird Pflegevater. Die Behörden finden das okay. Als der Pädokriminelle auf einem Fest Mädchen belästigt, findet deren Vater bei Polizei und Jugendämtern keine Hilfe – Entsetzen im NRW-Untersuchungsausschuss. mehr...


Heinz Reker ist Bürgermeister in Lügde – einer 10.000-Einwohner-Stadt, in der noch viele alte Fachwerkhäuser erhalten sind. „Hier kenne ich alles und jeden“, sagt der 66-Jährige, den der Missbrauchsfall viel Kraft gekostet hat und der im September nicht erneut zur Bürgermeisterwahl antreten wird. Foto: Christian Althoff

Lügde Lügdes Bürgermeister: „Die haben mir die Pest gewünscht“

Im Oktober, nach der Kommunalwahl, will Heinz Reker (66) sein Amt als Bürgermeister von Lügde niederlegen. Dann hat er 51 Jahre in der Stadtverwaltung gearbeitet. Der Missbrauchsfall Lügde – er hat ihn mehr Kraft gekostet, als er anfangs wahrhaben wollte. mehr...


Hier hatte das Jugendamt Hameln-Pyrmont ein Pflegekind untergebracht. Foto: Althoff

NRW Defizite bei Jugendämtern

Im Umgang mit Verdachtsfällen auf sexuellen Kindesmissbrauch fehlen den 186 Jugendämtern in NRW einheitliche Kriterien. „Es gibt keine Standards“, monierte die Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes NRW. mehr...


Symbolbild. Foto: dpa

Lügde/NRW Datenspeicherspürhunde bei 34 Durchsuchungen – NRW will 20 Tiere

Erfolgreiche Schnüffler: Die ersten fünf Datenspeicherspürhunde der Polizei in Nordrhein-Westfalen sind zwischen Mitte Oktober und Ende November bereits bei 34 Durchsuchungen eingesetzt worden mehr...


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