Di., 12.02.2019

Entscheidung am Amtsgericht Detmold – 48-Jähriger gibt Besitz von Kinderpornografie zu Missbrauchsfall Lügde: Mann aus Stade bleibt in Untersuchungshaft

Hier lebte der Hauptverdächtige auf dem Campingplatz in Lügde.

Hier lebte der Hauptverdächtige auf dem Campingplatz in Lügde. Foto: dpa

Detmold/Lügde (WB/ca). Kindesmissbrauch am Campingplatz Lügde: Vor dem Amtsgericht Detmold fand am Dienstagvormittag die Haftprüfung für einen der drei Beschuldigten statt. Die Ermittlungsrichterin entschied, dass der 48 Jahre alte Beschuldigte aus Stade weiterhin in Untersuchungshaft bleibt.

Der Mann räumte ein, bei zwei Gelegenheiten an einem Videochat mit dem Hauptbeschuldigten Andreas V. aus Lügde teilgenommen zu haben. Er will aber keine Anweisungen gegeben haben.

Er gab den Besitz großer Mengen Kinderpornografie zu.

Dass das Material noch nicht ausgewertet ist, ist ein Grund dafür, dass der Mann noch nicht freigelassen wurde. Sein Verteidiger, Rechtsanwalt Jann Popkes (Schlangen), sagte, dass die Ermittler befürchteten, »dass mein Mandat noch Leichen im Keller hat – was ich aber nicht sehe«.

Unsere bisherige Berichterstattung zum Missbrauchsfall im Kreis Lippe lesen Sie hier.

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