Mo., 19.08.2019

Andreas V. (56) und Mario S. haben auf Campingplatz über Jahre Kinder missbraucht Lügde-Urteil soll am 5. September fallen

Der Hauptangeklagte Andreas V. wird im Rollstuhl in den Gerichtssaal gebracht.

Der Hauptangeklagte Andreas V. wird im Rollstuhl in den Gerichtssaal gebracht. Foto: Althoff

Detmold/Lügde (dpa). Im Prozess um den hundertfachen Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde will das Landgericht Detmold am 5. September sein Urteil verkünden.

Wie das Gericht am Montag mitteilte, sollen am 30. August die verbleibenden Plädoyers gehört werden. Dann haben weitere Nebenklägervertreter die Möglichkeit für ihr Schlusswort. Auch die Verteidiger der beiden Angeklagten müssen noch plädieren. Wie ein Gerichtssprecher sagte, sollen die Schlussworte unter Ausschluss der Öffentlichkeit gesprochen werden. Für die Urteilsverkündung seien dann wieder Zuschauer und Pressevertreter im Saal zugelassen.

Andreas V. (56) aus Lügde und Mario S. aus Steinheim (34) sollen über viele Jahre hinweg auf dem Campingplatz in Nordrhein-Westfalen an der Grenze zu Niedersachsen Minderjährige schwer sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben.

In ihren am vergangenen Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit gehaltenen Plädoyers hatte die Staatsanwaltschaft für den 56-Jährigen V. eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren, für den 34-jährigen Mario S. von zwölf Jahren und sechs Monaten gefordert. Für beide Männer verlangte die Anklage zudem anschließende Sicherungsverwahrung.

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