Mi., 12.06.2019

29 Jahre alter Spieler aus München sorgte einst mit Davis Cup-Leistungen für Furore Gojowczyk erhält die letzte Wildcard

Peter Gojowczyk erhält die letzte Wildcard für das Rasenturnier in Halle.

Peter Gojowczyk erhält die letzte Wildcard für das Rasenturnier in Halle. Foto: Juergen Hasenkopf

Halle (WB/fw). Peter Gojowczyk erhält die dritte Wild Card für das Hauptfeld der des Rasenturniers in Hallevom 15. bis 23. Juni. Der 29-jährige Münchener ist einer der profiliertesten deutschen Spieler der letzten Jahre, kämpft gegenwärtig auch nach wiederholten Verletzungsproblemen um die Rückkehr unter die besten einhundert Tennisspieler der Welt.

In der ATP-Weltrangliste ist Gojowczyk gegenwärtig auf Position 120 eingestuft. »Ich bin sicher, dass er bald wieder zu alter Stärke zurückfindet. Ein guter Auftritt bei uns in Halle kann ihm sicherlich neuen Auftrieb geben«, sagt Turnierdirektor Ralf Weber.

Gojowczyk: »Es ist immer toll in Halle zu spielen«

Peter Gojowczyk hatte einst mit sehr starken Davis Cup-Leistungen für Furore gesorgt. »Ich hoffe auch in diesem Jahr wieder an meine guten sportlichen Leistungen anknüpfen zu können«, sagt Gojowzcyk, für den das Haller ATP 500er-Tennisevent eine optimale Vorbereitungsmöglichkeit auf die anstehende Rasensaison bietet. »Es ist immer toll in Halle zu spielen, es ist ein großartiges Turnier. Ich freue mich sehr auf meinen Start dort.«

In der vergangenen Saison knüpfte »Gojo« an glänzende Momente seiner Karriere an, als der 1,88 Meter große Rechtshänder bei den ATP-Turnieren in Genf und Delray Beach jeweils das Finale erreichte und auf dem Weg dahin renommierte Konkurrenz aus dem Feld schlug.

Profi kletterte im Sommer 2018 auf Platz 39 der Weltrangliste

Im Sommer 2018 erreichte Gojowzcyk sein ATP-Allzeithoch –mit Platz 39 am 25. Juni. Ein Jahr zuvor feierte er seinen bisher einzigen Titelgewinn auf der ATP Tour mit dem Turniersieg im französischen Metz.

Das bis dato beste Ergebnis bei Deutschlands größtem ATP-Tennisevent im ostwestfälischen Halle war Gojowczyks Viertelfinal-Vorstoß im Turnierjahr 2014. Die beiden anderen Wild Cards hatte Turnierchef Weber zuvor an das deutsche Top-Talent Rudolf Molleker (ATP 149) und an Publikumsliebling Jo-Wilfried Tsonga (ATP 79) aus Frankreich vergeben.

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