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Sa., 14.05.2016

Oberstaatsanwalt geht von mehr als 100.000 Euro aus Frauen mussten Vermögen an »Horror-Paar« zahlen

Am Tatort hat jemand eine Rose in den Blickschutzzaun gesteckt.

Am Tatort hat jemand eine Rose in den Blickschutzzaun gesteckt. Foto: Christian Althoff

Von Christian Althoff

Höxter-Bosseborn (WB). Das »Horror-Paar« von Höxter soll Frauen nicht nur eingesperrt, gequält und getötet sondern auch um hohe Beträge gebracht haben.

»Nach den bisherigen Ermittlungen haben Frauen dem Paar seit 2010 insgesamt mehr als 100.000 Euro zahlen müssen«, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Meyer aus Paderborn am Freitag. Diese Summe ergebe sich aus der Befragung von Opfern und aus weiteren Ermittlungen der Mordkommission.

Nicht alle Frauen, die den beiden Hartz-IV-Empfängern Angelika B. (47) und Wilfried W. (46) Geld ausgehändigt haben sollen, waren in deren Haus in Höxter-Bosseborn eingesperrt.

Lesen Sie mehr zu dem Thema in der Pfingstausgabe des WESTFALEN-BLATTES.

Bereits am Mittwoch hatte sich die Polizei dazu geäußert, dass Frauen auch finanziell geschädigt wurden:

Durch die Verbrechen im Haus Saatweg 6 ist das 530-Seelendorf Bosseborn in die Schlagzeilen geraten:

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