»Horror-Haus«: Anwalt kritisiert Polizei – mit Video
»Die Opfer von Höxter könnten noch leben«

Höxter  (WB). Hätten die tödlichen Misshandlung zweier Frauen im »Horror-Haus« von Höxter verhindert werden können? »Ich denke schon,« sagt Strafverteidiger Dr. Detlev Binder aus Bielefeld. Er vertritt Wilfried W. (46), die eine Hälfte des »Horror-Paares«, und erhebt Vorwürfe gegen die niedersächsische Polizei.

Mittwoch, 25.05.2016, 01:00 Uhr aktualisiert: 25.05.2016, 07:10 Uhr
Rechtsanwalt Dr. Detlev Binder verteidigt Wilfried W. und erhebt Vorwürfe gegen die niedersächsische Polizei. Foto: Christian Althoff
Rechtsanwalt Dr. Detlev Binder verteidigt Wilfried W. und erhebt Vorwürfe gegen die niedersächsische Polizei. Foto: Christian Althoff

Wie berichtet, hatte die Mordkommission Schreiben im Haus gefunden, mit denen dort eingesperrte Frauen bestätigten, freiwillig dort zu sein. Mit diesen Briefen wollte sich das »Horror-Paar« offenbar einer strafrechtlichen Verfolgung entziehen, sollte eine der Frauen doch irgendwann zur Polizei gehen.

Dr. Binder: »Das Paar ließ diese Briefe von neutralen Zeugen gegenzeichnen. Diese neutralen Personen sollten bestätigen, dass die jeweilige Unterschrift freiwillig geleistet wurde.« In diesem Zusammenhang habe das Paar 2012 auch einen Polizisten um eine entsprechende Bestätigung gebeten, sagte Binder am Dienstag dem WESTFALEN-BLATT.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 25. Mai, im WESTFALEN-BLATT.

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