»Horror-Haus«-Prozess: Wilfried W. spricht
Erst spricht der Anwalt

Paderborn (WB/ca). Im »Horror-Haus«-Prozess vor dem Paderborner Landgericht will an diesem zum ersten Mal der Angeklagte Wilfried W. (46) aussagen. Vorher möchte Verteidiger Dr. Detlev Binder den Prozessbeteiligten umfassend darlegen, warum sein Mandant nun doch spricht.

Dienstag, 14.03.2017, 07:18 Uhr aktualisiert: 14.03.2017, 07:26 Uhr
Wilfried W. will sprechen. Foto: Oliver Schwabe
Wilfried W. will sprechen. Foto: Oliver Schwabe

»Vieles von dem, was die Mitangeklagte Angelika W. ausgesagt hat, deckt sich nicht mit der Wahrnehmung meines Mandanten. Das möchte er klarstellen.« Binder geht davon aus, dass die Vernehmung von Wilfried W. »etwa vier Prozesstage« in Anspruch nehmen könnte.

Das Paar war vor elf Monaten aufgeflogen. Es soll Frauen in seinem Haus in Höxter-Bosseborn gefangengehalten und derart misshandelt haben, dass zwei entkräftete Opfer starben. Die Anklage lautet auf Mord.

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