Erstmals spricht eine Frau, die mit den Angeklagten in Höxter-Bosseborn gelebt hat
»Horror-Haus«-Prozess: Christel P. sagt aus

Paderborn (WB/ca). Im Prozess um das »Horror-Haus« von Höxter wird am Dienstag eine wichtige Zeugin vor dem Landgericht Paderborn erwartet.

Dienstag, 16.05.2017, 06:26 Uhr aktualisiert: 16.05.2017, 07:04 Uhr
Der Zeugenstand beim Landgericht Paderborn Foto: Ann-Christin Lüke (Archiv)
Der Zeugenstand beim Landgericht Paderborn Foto: Ann-Christin Lüke (Archiv)

Mit Christel P. (53) soll erstmals eine Frau aussagen, die mehrere Monate in dem Haus gelebt hat und nicht ums Leben gekommen ist. Nachdem sie im März 2012 freigelassen worden war, soll sie so traumatisiert gewesen sein, dass sie sich aus Angst vor dem Paar in ihrer Wohnung in Magdeburg eingeschlossen hat und erst Jahre später zur Polizei ging, als sie von der Festnahme des Paares erfuhr.

Bei der Polizei sagte die Frau aus, auch von Wilfried W. misshandelt worden zu sein. Er soll ihr mit einer Schaufel gegen den Kopf geschlagen haben. Sie sei im Schweinestall angekettet worden und habe das Katzenklo benutzen müssen.

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