»Horror-Haus«-Prozess: Für den Angeklagten ist das Schriftstück verheerend
Gutachten über Wilfried W.: »Gefahr für die Allgemeinheit«

Paderborn/Höxter (WB/ca). Das lange erwartete Gutachten über Wilfried W. (47), einen der beiden Angeklagten im »Horror-Haus«-Prozess , liegt vor. Es ist für ihn verheerend.

Donnerstag, 13.07.2017, 18:47 Uhr aktualisiert: 13.07.2017, 18:51 Uhr
Wilfried W. im Paderborner Landgericht. Foto: Oliver Schwabe
Wilfried W. im Paderborner Landgericht. Foto: Oliver Schwabe

Der Gutachter warnt vor Wilfried W. und rät, Sicherungsverwahrung gegen ihn anzuordnen. Sinngemäß stuft der Gutachter Prof. Michael Osterheider den Angeklagten als brandgefährlich ein. Er sei »Gefahr für die Allgemeinheit«.

Wilfried W. sei voll schuldfähig und leide an einer sadistischen und dissozialen Persönlichkeitsstörung. Von »sexuellem Sadismus« ist in dem Gutachten die Rede und davon, dass Wilfried W. Gewaltphantasien verinnerlicht habe. Er halte Gewalt für ein probates Mittel, um persönliche Vorteile zu erreichen.

Folgt das Gericht dem Gutachter, kommt Wilfried W. auf unabsehbare Zeit hinter Gitter.

Der Prozess in Paderborn wird am Dienstag, 18. Juli, fortgesetzt.

Mehr zum Thema lesen Sie am Freitag, 14. Juli, im WESTFALEN-BLATT.

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