»Horror-Haus«-Prozess: Erlass gegen Axel-Springer-Verlag
Bezeichnung als »Bestie«: Einstweilige Verfügung abgelehnt

Paderborn/Höxter (WB). Der Axel-Springer-Verlag hatte den Angeklagten im »Horror-Haus«-Prozess von Höxter-Bosseborn, Wilfried W., als »Bestie« bezeichnet. Dagegen hatte sich der Angeklagte gewehrt.

Mittwoch, 26.09.2018, 13:23 Uhr aktualisiert: 26.09.2018, 13:26 Uhr
Wilfried W. mit seinen Anwälten. Foto: Oliver Schwabe/Archiv
Wilfried W. mit seinen Anwälten. Foto: Oliver Schwabe/Archiv

Die Verteidiger hatten deshalb beim Landgericht Paderborn den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Axel-Springer-Verlag beantragt.

Diese hat das Gericht nun jedoch aufgehoben mit der Begründung, dass von Beginn an kein Grund für ein Eilverfahren bestanden habe.

»Nach zwei Jahren hätte für die Geltendmachung von Ansprüchen das Hauptverfahren gewählt werden müssen«, teilte Bernd Emminghaus, Vorsitzender Richter am Landgericht, mit. »Im Ergebnis ist die einstweilige Verfügung daher aus bloß formalen Gründen aufgehoben worden.«

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