Federer als Nummer eins in Halle – Heute beginnen die Partien des Hauptfeldes
Sie rütteln am Thron von König Roger

Halle (WB). Greift sich Tenniskönig Roger Federer in dieser Woche bei den Gerry Weber Open seinen zehnten Titel? Oder machen ihm seine Rasenrivalen bei der 26. Auflage des ATP-Turniers den grünen Thron streitig?

Montag, 18.06.2018, 08:57 Uhr aktualisiert: 18.06.2018, 09:13 Uhr
Roger Federer. Foto: dpa
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Das erste GWO-Wochenende: Champions Trophy

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Unwahrscheinlich, aber nicht ganz unmöglich. Schließlich schlagen von heute an im Hauptfeld der mit fast zwei Millionen Euro dotierten Veranstaltung in Halle mit Alexander Zverev und Dominic Thiem andere Top-Ten-Profis und mit Roberto Bautista-Agut (Nummer 14), Lucas Pouille (16), Philipp Kohlschreiber (22) und Kei Nishikori (26) weitere zu allem fähige Tennis-Asse auf.

Außer Federer sind immerhin neun Profis am Start, die auch schon auf ATP-Ebene auf Rasen triumphiert haben: Pouille (Stuttgart 2017), Bautista Agut (‘s-Hertogenbosch 2014), Kohlschreiber (Halle 2011), Thiem (Stuttgart 2016), Richard Gasquet (Nottingham 2005/2006, ‘s-Hertogenbosch 2017), Andreas Seppi (Eastbourne 2011), Florian Mayer (Halle 2016), Steve Johnson (Nottingham 2016) und Yuichi Sugita (Antalya 2017).

Die Fakten sprechen für Federer

Die Rasenfakten sprechen aber für Federer, den Titelverteidiger und neunfachen GWO-Champion. Gestern gewann der Schweizer auf Rasen in Stuttgart gegen Milos Raonic (Kanada) mit 6:4, 7:6 (7:3) seinen 98. ATP-Titel. In der heute erscheinenden Weltrangliste ist er damit nicht nur wieder die Nummer eins. Er kommt auch mit einer aktuellen Serie von 16 Siegen auf Rasen in Folge nach Halle.

Und: Gegen jene 31 Tennisprofis, die ihn bis Sonntag aufhalten könnten, hat der 36 Jahre alte Ausnahmekönner von insgesamt 35 Matches auf Rasen nur zwei verloren – 2016 gegen Zverev in Halle und gegen Thiem in Stuttgart. Da war der Schweizer nicht fit und musste nach der Rasensaison ein halbes Jahr pausieren.

Da muss man einen Traumtag erwischen, und er darf nicht seinen besten Tag haben.

Dominic Thiem

Am Sonntag meldeten sich in Halle Federers junge Konkurrenten zu Wort, die angesichts der Dominanz von Federer und Rafael Nadal und deren Wechselspiel an der Spitze des Rankings etwas ungeduldig werden. »Sie sind die besten Spieler aller Zeiten. Da ist es kein Wunder, dass sie auch im fortgeschrittenen Alter noch viele Siege feiern«, stellte der 24 Jahre alte Thiem zunächst sachlich fest. Der Österreicher gab aber zu, dass »wir Jüngeren schon darüber sprechen, dass es Zeit wird, dass auch wir mal die großen Titel gewinnen und ein jüngerer Spieler die beiden an der Spitze ablöst«.

Seinen eigenen Rasenerfolg gegen Federer von vor zwei Jahren lässt Thiem nicht als Blaupause für 2018 gelten. »Da habe ich komplett frei aufgespielt, und er war sicher nicht in Topverfassung.« Um Federer auf Rasen noch einmal in die Knie zu zwingen, müssten schon viele Faktoren zusammenkommen. Thiem: »Es ist ähnlich wie gegen Nadal auf Sand. Da muss man einen Traumtag erwischen, und er darf nicht seinen besten Tag haben.«

Man muss sehr aggressiv gegen ihn spielen, schneller als er.

Alexander Zverev

Der 21-jährige Alexander Zverev, der vor zwei Jahren Federer dessen bislang letzte Niederlage in Halle beibrachte, sagte gestern zum möglichen Erfolgsrezept gegen den Schweizer: »Man muss besser spielen als er, wenn man ihn schlagen will. Nein, im Ernst: Man muss sehr aggressiv gegen ihn spielen, schneller als er. Allerdings: Das können nicht viele.«

Doch Federer ist nicht nur wieder der Favorit. Dieses Mal hat er auf Rasen auch etwas zu verlieren. Denn jede Niederlage auf seinem Lieblingsbelag hätte den Verlust der Spitzenposition in der Rangliste zur Folge. Das gilt sowohl für Halle als auch für Wimbledon. Beide Turniere hatte der Schweizer im Vorjahr gewonnen.

Für Kohlschreiber, in 2018 neben Federer und Mayer der einzige Halle-Starter, der die Gerry Weber Open schon gewonnen hat, steht indes fest: »Wenn Roger Federer nur 95 Prozent seiner Leistung abrufen kann, wird ihn keiner schlagen.«

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