Frank von Behren fiebert in Berlin mit der Nationalmannschaft mit
GWD zeigt Präsenz

Berlin (WB/tip). Die Heim-WM ist für Frank von Behren, den Sport-Geschäftsführer des Handball-Erstligisten GWD Minden, ein Pflichttermin auf internationaler Ebene. Auf der Tribüne in Berlin fiebert der Ex-Nationalspieler aber mit den Deutschen mit: »Ich bin dann Teil dieser Fan-Community.« Das sagt von Behren über...

Mittwoch, 16.01.2019, 08:05 Uhr aktualisiert: 16.01.2019, 08:20 Uhr
Immer dicht dran – bei der WM genauso wie bei seinem Klub GWD Minden: Sportgeschäftsführer Frank von Behren. Foto: imago
Immer dicht dran – bei der WM genauso wie bei seinem Klub GWD Minden: Sportgeschäftsführer Frank von Behren. Foto: imago

... den letzten deutschen Vorrundengegner: »Die Serben sind nicht so stark und durch den Ausfall von Nemanja Zelenovic nochmal arg geschwächt. Sie gehören sicher nicht zu den Favoriten auf das Weiterkommen. Für Deutschland ist das eine Pflichtaufgabe.«

... Miljan Pusica, den Mindener im serbischen Trikot: »Er ist der stärkste Abwehrspieler, den Serbien hat, und spielt auch in der Offensive eine Rolle. Aber seine Defensivarbeit geht nun mal zu Lasten seines Angriffsspiels.«

... das GWD-Trio bei Norwegen: »Sie sind super gestartet. Magnus Gullerud wird immer wichtiger für das Team. Espen Christensen spielt eine tolle WM und hat bislang neben Niclas Landin (Schweden) die beste Quote. Kevin Gulliksen spielt sein erstes Turnier und sammelt wertvolle Erfahrungen. Für GWD Minden ist es top, dass wir solche Aushängeschilder haben.«

... seine WM-Favoriten : »Dänemark, Norwegen – und dann muss man sehen, wer sich aus dem Kreis Frankreich, Deutschland, Kroatien und Spanien durchsetzt. Frankreich ist nicht so gefestigt wie man sie kennt. Aber wenn Nikola Karabatic wieder dazukommt, kann sich das ganz schnell drehen. Frankreich gegen Dänemark, das müsste vom Papier her schon das Endspiel werden.«

... seine Lieblingsspieler: »Ich finde, dass es hier fantastische Linksaußen gibt: Felipe Borges bei den Brasilianern, der Russe Timur Dibirow und natürlich Uwe Gensheimer. Das ist einfach schön, ihnen zuzuschauen. Ansonsten ist das Spiel weniger geprägt von Taktik als vielmehr von individueller Stärke. Insofern sind Spieler, die solche Kabinettstückchen draufhaben, besonders wichtig.«

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