Mo., 20.05.2019

Jo-Wilfried Tsonga kehrt zu den Gerry Weber Open zurück Wildcard für frühere Nummer fünf der Welt

Jo-Wilfried Tsonga kommt zu den 27. Gerry Weber Open.

Jo-Wilfried Tsonga kommt zu den 27. Gerry Weber Open. Foto: dpa

Von Hans Peter Tipp

Halle (WB). Der frühere Australian-Open-Finalist Jo-Wilfried Tsonga schlägt bei den 27. Gerry Weber Open auf. Der 34 Jahre alte Tennisprofi, aktuell die Nummer 85 der Welt, erhielt jetzt die zweite von drei Wildcards für die Rasentennisveranstaltung vom 15. bis 23. Juni in Halle.

Nach einer Knieoperation vor einem Jahr arbeitet Tsonga seit geraumer Zeit an seinem Comeback. Erste – allerdings noch kleinere – Erfolge haben sich in diesem Jahr eingestellt. Im Februar gewann der Franzose das ATP-Turnier in Montpellier. Zuvor hatte er im australischen Sommer in Brisbane ebenso den Einzug ins Halbfinale geschafft wie kürzlich beim Sandplatzturnier in Marrakesch.

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Die Konkurrenz in einem sehr gut besetzten Teilnehmerfeld ist sehr groß.

Jo-Wilfried Tsonga

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Die Rasenfestspiele in Halle sind für Tsonga eine wichtige Zwischenstation auf dem Weg nach Wimbledon, wo er schon zwei Mal das Halbfinale erreicht hat. »Ich hoffe auf einen erfolgreichen Start bei den Gerry Weber Open. Die Konkurrenz in einem sehr gut besetzten Teilnehmerfeld ist aber groß«, ließ sich Tsonga in einer Pressemitteilung der Veranstalter zitieren.

Der Franzose musste seit 2017, dem mit vier ATP-Titeln erfolgreichsten Jahr seiner Karriere, mehrere gesundheitlich bedingte Rückschläge hinnehmen. Erst schmerzte das Handgelenk, dann der Oberschenkel. Tsonga kam überhaupt nicht mehr in Schwung und musste sich im April 2018 sogar am Knie operieren lassen.

Bei den Gerry Weber Open war der frühere Top-Ten-Spieler vor zehn Jahren zum ersten und bislang einzigen Mal dabei. Turnierdirektor Ralf Weber, der die erste Wildcard an das deutsche Talente Rudi Molleker vergeben hatte, freut sich auf das Wiedersehen mit dem Franzosen: »Es ist schön, dass er sich für die Gerry Weber Open entschieden hat.«

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Siege sind durch nichts zu ersetzen.

Jo-Wilfried Tsonga

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Tsonga machte in der Tenniswelt vor elf Jahre erstmals auf sich aufmerksam, als er bei den Australian Open das Endspiel erreicht. Seitdem gewann der Franzose 17 ATP-Titel, den bislang letzten im Februar in Montpellier. »Siege sind durch nichts zu ersetzen. Und dieser Erfolg gab besonderen Rückenwind«, sagte Tsonga, der bei den Mastersturnieren in Monte Carlo und Rom zuletzt aber jeweils in der ersten Runde scheiterte.

Seine beste Platzierung in der Weltrangliste erreichte Tsonga mit dem fünften Platz, den er vom 9. April 2012 für etwas mehr als zwei Monate innehat. Zu den besten zehn Tennisprofis der Welt zählte der Franzose zuletzt im Juli 2017.

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