Mi., 19.06.2019

Einsatz im Achtelfinale gegen Johnson nicht sicher Doppelabsage: Tritt Zverev nun zum Einzel an?

Alexander Zverev während der Erstrundenpartie gegen Robin Haase.

Alexander Zverev während der Erstrundenpartie gegen Robin Haase. Foto: Oliver Schwabe

Halle (WB/dis). Die Tennisfans in Halle müssen bangen: Ob Alexander Zverev beim ATP-Turnier zu seinem Einzel gegen den US-Amerikaner Steve Johnson antreten kann, ist offenbar nicht sicher. Grund ist die Knieverletzung, die der 22-Jährige sich am Vortag bei seinem Einzelsieg gegen Robin Haase (Niederlande) zugezogen hatte.

Zverev verzichtete am Dienstag auf seinen geplanten Doppelstart mit seinem Bruder Mischa. Der gebürtige Hamburger ließ sich auf dem Balkon seines Hotelzimmers behandeln. Zuschauer hatten den Tennisstar dort humpelnd und bandagiert gesehen.

Möglich, dass der Verzicht auf das Doppel gegen Jan-Lennard Struff/Ben McLachlan lediglich eine reine Vorsichtsmaßnahme war. Möglich aber auch, dass der Einzeleinsatz des an Nummer zwei gesetzten Deutschen ernsthaft in Gefahr ist. Der Veranstalter machte darüber am Dienstag keine Angaben.

Zverev war in seinem Erstrundeneinzel gegen den Niederländer Haase zu Beginn des zweiten Satzes ausgerutscht. Nach einer Behandlungspause konnte er weitermachen und gewann in zwei Sätzen mit 6:3, 7:5. »Ich hatte ein bisschen Schmerzen. Das Knie schwoll an. Ich hoffe, dass es nichts Ern­steres ist«, hatte Zverev anschließend geäußert.

»Fühlte sich an wie ein Tag Pause«

Nach den Absagen der Top-Ten-Profis Kei Nishikori (Japan) und Dominic Thiem (Österreich) wäre es für den Spieler selbst und für das Turnier bitter, sollte Zverev nicht zu seinem Zweitrundenspiel antreten können. Zumal Zverev die Noventi Open in Halle gerade erst zu einem seiner »Lieblingsturniere« erklärt hatte.

Seinen Humor hatte Zverev trotz des Sturzes übrigens nicht verloren. Auf die Frage, wie er sich in Halle auf sein erstes Match vorbereitet hatte, antwortete er: »Mein Coach Ivan Lendl und ich standen täglich fünf bis sechs Trainingsstunden auf dem Platz. Bis auf Montag, da waren es nur drei Stunden. Das fühlte sich an wie ein Tag Pause.«

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