Sa., 20.04.2019

12.263 Aktive sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord Osterlauf XXL

Beim Osterlauf 2019 ist ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt worden.

Beim Osterlauf 2019 ist ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt worden. Foto: Jörn Hannemann

Von Hans Peter Tipp

Paderborn (WB). Viel mehr  Osterlauf geht nicht. 12.263 Aktive sorgten am Samstag bei einen neuen Teilnehmerrekord (bislang 11.702 aus dem Jahr 2016) beim ältesten deutschen Straßenlauf. Sommerliche Temperaturen im Frühling lockten auch massenhaft Zuschauer an die Strecke.

Den Läuferinnen und Läufern machten sie dagegen das Leben schwer. Neue Streckenrekorde waren unter diesen Bedingungen zwar nicht möglich, trotzdem sorgten die schnellen Läuferinnen und Läufer aus Afrika einmal mehr für flotte Zeiten. Besondere Beachtung verdient die Leistung des erst 19-jährigen Victor Kiplangat aus Uganda. Der U20-Crossweltmeister von 2015 gewann den Halbmarathon überlegen in beachtlichen 1:01:45 Stunde. Die Äthiopierin Besu Sado stand ihm auf der langen Osterlaufdistanz nur wenig nach. Im Alleingang sicherte sich die Olypianeunte von Rio (1500 Meter) in 1:10:34 den Sieg.

Für die beste deutsche Platzierung des Tages sorgte Rabea Schöneborn (Berlin) im Halbmarathon. Die Schwester der Olympiasiegerin Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf) belegte im Halbmarathon in 1:10:34 Stunde den zweiten Platz. »Das ist eine ganz coole Veranstaltung«, sagte Schöneborn, die als einzige Europäerin auf das Treppchen lief.

Über zehn Kilometer holten sich der Äthiopier Yasin Hajy (27:43 Minuten), der auf der Zielgeraden seinen Landsmann Alemaddis Eyayu Sisay überholte, und Landsfrau Alemtsehay Asefa Kasegn (31:39) die ersten Plätze. Der Bielefelder Amanal Petros (TV Wattenscheid), gestartet als deutsche Hoffnung über zehn Kilometer, konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Er musste das Rennen nach 6,3 Kilometern mit Atemproblemen aufgeben.

Die Hindernis-Europameisterin Gesa Krause (Silvesterlauf Trier) belegte bei ihrem dritten Osterlauf-Start den zehnten Platz. In 33:34 verfehlte sie dabei knapp ihre persönliche Bestzeit. Unzufrieden war sie dennoch nicht: »Nichts Phänomenales, aber in Ordnung«, kommentierte Krause ihre Rennen.

Eisschnelllauf-Legende Claudia Pechstein war bei den Inlinern während des gesamten Rennens in der Spitzengruppe zu finden. Nach einer verhaltener Anfangsphase war sie es, die mit Josie Hofmann (Gera) für Tempo sorgte. Im spannenden Schlussspurt sicherte sich Pechstein Bronze. »Ich freue mich sehr, denn ich wusste, dass ich im Zielsprint mit den Jungen nicht mithalten konnte.« Der Titel ging Hoffmann. Bei den Männern setzte sich der Berliner Alexander Bastidas durch.

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